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Lungenembolie-Diagnostik: Praktische Algorithmen, JAMA 2006

Schlüsselwörter:   Pulmonale Embolie, Therapie, Behandlung, Medikament, Spirale Computer-Tomographie, CT, Lungenszintigraphie, Beinvenen-Doppler-Sonographie, Pulmonale Angiographie, Embolie, D-Dimer-Test, Thrombose, Lungenembolie, Beinvenenthrombose und Ultraschalluntersuchung.

Bisher wurden mehrere Studien (4) veröffentlicht, die : verschiedene Strategien zur Diagnose der Lungenembolie (PE) entwickelten.

Eine weitere ist jetzt in JAMA veröffentlicht worden. Die Studie besticht mit einem klaren Algorithmus für die Lungenembolie-Diagnostik.  Mediziner aus Niederlande führten eine prospektive Kohortenstudie mit 3306 Patienten.

Patienten wurden anhand von Wells clinical decision rule (2, 3; klinische Entscheidungshilfe) in zwei Gruppen a und b eingeteilt: 

a. Patienten mit einer niedrigen Wahrscheinlichkeit für Pulmonale Embolie (PE) und 

b. Patienten mit einer hohen Wahrscheinlichkeit für PE. 

Patienten mit einer geringen PE- Wahrscheinlichkeit (a) hatten D-Dimer-Test; Lungenembolie wurde als ausgeschlossen angesehen, wenn der D-Dimer-Test negativ ausfiel.

Alle anderen Patienten (Gruppe b plus Patienten mit einer pathologischem D-Dimer-Test) wurden einer Computer-Tomographie (Anmerkung F. Koc: ich konnte der Studie nicht entnehmen, ob damit möglicherweise Spirale Computer-Tomographie oder auch CT-Angiographie gemeint war) der Lunge unterzogen. Anhand der CT-Ergebnisse wurde Pulmonale Embolie entweder diagnostiziert oder ausgeschlossen.

Patienten, bei denen eine PE ausgeschlossen wurde, erhielten keine Antikoagulation. Alle Patienten wurden für 3 Monate verfolgt.

Ergebnisse: Die Daten unterstützten diese algorithmische Vorgehensweise. Das Algorithmus erlaubte bei 97% der  Patienten eine einfache klinische Entscheidungshilfe.

Der entscheidende Aussage dieser Studie ist: Alle Patienten mit einer hohen klinischen Wahrscheinlichkeit für Lungenembolie und alle Patienten mit einer niedrigen klinischen Wahrscheinlichkeit aber pathologischem D-Dimer-Test  wurden einer Computer-Tomographie unterzogen. 

  1. Writing Group for the Christopher Study Investigators. Effectiveness of managing suspected pulmonary embolism using an algorithm combining clinical probability, D-dimer testing, and computed tomography. JAMA 2006 Jan 11; 295:172-9.

  2. Diagnose: D-Dimer-Test bei Thrombose und Lungenembolie

  3. Thrombose: Wells clinical probability Tool  

  4. Roy P-M et al. Systematic review and meta-analysis of strategies for the diagnosis of suspected pulmonary embolism. BMJ 2005 Jul 30; 331:259-63.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013