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Depression:
Zusatztherapie mit weiteren Antidepressiva nach erfolgloser
SSRI-Therapie, NEJM 2006
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Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament, Zusatztherapie,
wieder Auftreten, Depression-Therapie, SSRI, Citalopram,
Erweiterungstherapie, Cipramil), Bupropion retard, Zyban, Sertralin,
Venlaflaxin retard, Therapie-Alternativen, Depressionen, selektiver
Serotonin-Reuptake-Inhibitor, Dopamin und
Nordadrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer und Remission. |
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Eine
weitere Studie in NEJM untersuchte die
Fragestellung, ob es wirksam und erfolgversprechend
ist, ein zweites Medikament zusätzlich zu einem
ersten erfolglosen Therapie mit einem
Antidepressivum zu verordnen.
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Insgesamt
565 ambulante Patienten mit
nicht-psychotischer schwerer depressiver Störung,
die auf eine Therapie mit Citalopram (Cipramil®)
nicht angeprochen hatten, für die Behandlung mit
Bupropion retard (Wellbutrin®) oder mit Buspiron (Anxut®,
Bespar®) als Zusatztherapie randomisiert.
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Citalopram
(Cipramil®) ist ein Serotonin-Reuptake-Inhibitor
(SSRI ) . Patienten wurden vorab damit für
eine mittlere Therapiedauer von 11,9 Wochen
(mittlere Enddosis: 55mg/d) behandelt.
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Bupropion retard (Wellbutrin®)
ist ein Dopamin und
Nordadrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer. Bei der Studie betrug
die tägliche maximale Dosis 400mg
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Buspiron
(Anxut®, Bespar®) ist ein Serotonin-Agonist. Bei
der Studie betrug die tägliche
Dosis bis zu 60mg/d
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Der
primäre Endpunkt war die Symptomremission, gemessen
mit Hamilton-Rating-Scale für Depression (HRSD-17).
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Die
Remissionsraten in der Bupropion-Gruppe und
Buspiron-Gruppe waren mit etwa 30% ähnlich.
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Fazit:
Nach Analyse der Daten ziehen die Mediziner die
Schlussfolgerung, dass die Therapie-Erweiterung von
Citalopram (Cipramil®) mit
Bupropion retard (Wellbutrin®)
oder Buspiron (Anxut®, Bespar®) in der Praxis von
Nutzen ist. Die Forscher betonen indessen, die
Zusatztherapie mit Bupropion retard (Wellbutrin®)
gewisse Vorteile, wie stärkere Reduktion der Anzahl
und Schwere der depressiven Symptome
sowie wenigere Nebenwirkungen, hat.
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Auch
das Deutsche Ärzteblatt hat die beiden Studien
rezensiert. Anbei ein Ausschnitt.
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Depression:
Alternativen nach dem Versagen der Ersttherapie:
"Nach dem Versagen der Erstbehandlung einer
Major-Depression erzielt einer von drei Patienten
eine Remission, wenn die Medikation um ein zweites
Medikament ergänzt wird. Wenn die Ärzte auf eine
Monotherapie mit einem anderen Wirkstoff wechseln,
stehen die Chancen eins zu vier. Dies zeigen zwei
Publikationen aus der Phase 2 der STAR*D-Studie (Sequenced
Treatment Alternatives to Relieve Depression) im New
England Journal of Medicine..."
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