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"Der
derzeit als Osteoporosemedikament zugelassene
Wirkstoff Raloxifen erzielte in einer US-Studie bei
postmenopausalen Frauen eine gleich gute
Primärprävention des Brustkrebses wie Tamoxifen.
In der Verträglichkeit war Raloxifen überlegen –
mit der bemerkenswerten Ausnahme einer erhöhten
Rate von Brustkrebsvorstufen, was sicherlich auf der
nächsten Jahrestagung der American Society for
Clinical Oncology (ASCO) für Gesprächsstoff sorgen
wird. Dort sollen die Ergebnisse vorgestellt
werden...
Denn
obwohl Raloxifen bei einer völlig anderen
Indikation, der Osteoporose, eingesetzt wird,
gehört es zur gleichen Wirkstoffklasse wie
Tamoxifen. Tamoxifen wurde lange als “Anti-Östrogen”
bezeichnet, bis man erkannte, dass es die
Östrogenrezeptoren nicht nur blockiert, sondern
daneben auch eine stimulierende Wirkung hat. Seither
spricht man von “selektiven
Estrogenrezeptor-Modulatoren” oder SERM...
Wichtigstes
Einschlusskriterium war ein rechnerisches Risiko der
Frauen von 3 bis 4 Prozent, in den nächsten 5
Jahren an einem Brustkrebs zu erkranken. Dieses
Risiko wurde mit einem auf
breastcancerprevention.com publizierten Rechner
kalkuliert. Ein 3- bis 4-prozentiges Risiko ist
doppelt so hoch wie beim Durchschnitt der
postmenopausalen Frauen...
Insgesamt
deuten die Details der Studie darauf hin, dass die
Zulassungsbehörden vor einer schweren Entscheidung
stehen...."Mehr
im DÄ...
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