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Übergewicht
(Adipositas) in den USA: Längere Nadel, OP-Hemden und Apparate in Übergröße
notwendig
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Spritze, injizieren, Herstellern, Übergewicht, Adipositas, subkutane und intravenöse Injektion, Schäden, Längere Nadel, OP-Hemden, Apparate in Übergröße, Rückenschmerzen, Pflegepersonal, USA,
Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Zwei
Artikel zum Thema
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1-Artikel:
US-Kliniken und Fettsucht: Längere Nadeln, OP-Hemden in XXXL
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2-Artikel:
Studie in BMJ: Intramuskuläre (IM) Injektionen
bei Adipositas
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Die
sich allseits bereitende Gewichtszunahme in den USA
stellt sich dem US-Gesundheitssystem als neue
schwierige Herausforderung. Bei extrem adipösen Patienten
kann der Blutdruck mit üblichen Blutdruckgeräten
und Manschetten nicht gemessen werden, die subkutanen
und intravenösen Injektionsnadeln geraten bei
diesem Patientenklientel zu kurz und können Schäden
verursachen. Lagerung der übergewichtigen Patienten
auf der Station und im OP für das Pflegepersonal
auch logistisch zunehmend ein Problem.
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1-
Ein Artikel im Spiegel.de
widmet sich dieses Problem: US-Kliniken und Fettsucht: Längere Nadeln, OP-Hemden in XXXL
".In
der Industrie (USA) hat das Umdenken schon seit längerem
begonnen. Das Unternehmen Quick-Medical im
nordwestlichen Bundesstaat Washington zum Beispiel
hat sich auf die Herstellung von Waagen
spezialisiert, die selbst bei 450 Kilogramm Gewicht
noch nicht am Anschlag sind. Ob Apparate für
Mammografien, Blutdruckmesser, Rollstühle oder
OP-Hemden - fast alles wird inzwischen auch in Über-XXL
angeboten..."
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2-
Studie in BMJ: Intramuskuläre
(IM) Injektionen bei Adipositas
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In
einer Studie in BMJ (1) aus England wurden 100
Patienten mit einem mittleren Alter von 48 Jahren
einer Becken-Computer-Tomographie (CT) unterzogen.
Die Mediziner haben dann anschliessend den Abstand
zwischen der Haut und den möglichen Muskeln als
Orte der IM-Injektionen gemessen.
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Die
mittlere Durchmesser der ventroglutealen Fettschicht
betrug 19mm. Bei 12 Patienten sogar 35mm, somit
dicker als die maximale Penetrationslänge der üblichen
langen Nadeln.
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Bei
26 Patienten war der Fettschicht dicker als 25mm,
was der maximalen Penetrationslänge der üblichen
kurzen Nadeln entspricht.
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Fazit:
Die Mediziner ziehen die Schlussfolgerung, dass bei
einem hohen Anteil der Patienten die üblichen Grüne-
und Blaue-Nadeln die Glutealmuskulatur (tiefe Gesäßmuskulatur)
nicht erreichen. Injektionen in die Fettgewebe können
die Aufnahme der Medikamente beeinträchtigen und für
Komplikationen sorgen.
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Literatur
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-
Nisbet
AC: Intramuscular gluteal injections in the
increasingly obese population: retrospective
study. BMJ. 2006 Mar 18;332(7542):637-8. Epub
2006 Mar 8.
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Bariatric
Nursing and Surgical Patient Care
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