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Vorschulkinder
mit hohem Asthmarisiko: Langzeittherapie mit inhalativen
Kortikosteroiden (Kortison)
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Kortison, Kinder, Asthma-Risiko, Bronchitis, Langzeittherapie,
Kleinkinder, inhalative Kortikosteroiden, Pulmicort, Kortisol,
Nebenwirkungen, Wachstum, Größe, Vorschulkinder, Krankheit, Therapie,
Behandlung und Medikament. |
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Eine
Studie in NEJM (1) ging der Frage nach, ob
inhalative Kortikosteroide die spätere
Asthma-Entwicklung bei Vorschulkindern mit hohem
Asthmarisiko modifizieren können.
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Insgesamt
285 Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren mit
einem positiven prädiktiven Asthma-Index wurden
für die Therapie mit Fluticason (Atemur®; 88
mikrogramm 2x täglich) oder Placebo für eine Dauer
von zwei Jahren, gefolgt von einem einjährigen
Zeitraum ohne Studienmedikation, randomisiert. Der
primäre Endpunkt bildete die Zahl der anfallsfreien
Tage während des Beobachtungsjahres.
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Im
Verlauf des Beobachtungsjahres gab es keine
signifikanten Unterschiede zwischen den beiden
Gruppen. In der Kortison-Gruppe fiel die mittlere
Körpergrößezunahme nach zwei Jahren im Vergleich
zur Placebo-Gruppe um 1,1 cm geringer aus. Jedoch
war die Zunahme der Körpergröße am Ende der
Studie um 0,7cm geringer. Die inhalierten
Kortikosteroide verringerten während der Therapie
die Symptome und Exazerbationen, und verlangsamten
nur vorübergehend das Wachstum.
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Fazit:
Eine zweijährige Therapie mit inhalierten
Kortikosteroiden veränderte bei Vorschulkindern mit
hohem Asthmarisiko nicht die Entwicklung der
Asthmsymptome während eines dritten
behandlungsfreien Jahres. Die Ergebnisse der Studie
spricht gegen eine spätere Modifizierende Wirkung
der inhalierten Kortikosteroiden auf Asthma, wenn
die Therapie abgesetzt wird.
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-
Guilbert
TW et al: Long-term inhaled corticosteroids in
preschool children at high risk for asthma. N
Engl J Med. 2006 May 11;354(19):1985-97.
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