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Asthma-Risiko
bei Säuglingen mit rezidivierenden Giemen und intermittierende
Therapie mit inhalativen Kortikosteroiden (Kortison)
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| Schlüsselwörter:
Kinder, Asthma-Risiko, Säuglinge, Kinder, rezidivierendes Giemen,
Babys, Brummen, intermittierende inhalative Kortikosteroide,
Kortison, Anfälle, Luftnot, Dyspnoe, Vorschulkinder, Krankheit, Therapie,
Behandlung und Medikament. |
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Eine aktuelle Studie in NEJM (1)
überprüfte die Hypothese, dass dem Asthma ein
Stadium mit rezidivierenden Anfällen mit Giemen in
den ersten Lebensjahren vorausgeht und eine
frühbegonnene Therapie mit inhalativen
Kortikosteroiden während der Anfälle die
Entwicklung zu anhaltendem Giemen verzögern
könnte.
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In
der randomisiert-doppelblinde Studie wurden ein
Monat alte Säuglinge (Insgesamt 411 Säuglinge)
über eine Dauer von drei Jahren entweder für eine
Therapie mit zweiwöchigen Zyklen vom inhalativen
Budenosid (Pulmicort; 400 mikrogramm pro Tag) oder
für Placebo randomisiert. Die Zyklen wurden nach
einer dreitägigen Phase von Giemen eingeleitet.
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Bezüglich
der Anzahl der symptomfreien Tage bestand zwischen
beiden Gruppen keine signifikanten Unterschiede. Die
mittlere Dauer der Giemen-Anfällen betrug 10 Tage
in beiden Gruppen. Die Körpergröße und
Knochendichte waren durch die intermittierende
Therapie mit inhalativen Kortikosteroiden nicht
Beeinträchtigt.
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Fazit:
Die Mediziner ziehen die Schlussfolgerung, dass die
intermittierende Therapie mit inhalativen
Kortikosteroiden keinen Einfluß auf die Progression
vom intermittierenden zum anhaltenden Giemen hatte.
Die Therapieschema in der Studie zeigte auch keinen
kurzfristigen Nutzen während der Giemen-Anfällen
in den ersten drei Lebensjahren.
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-
Bisgaard
H. et al: Intermittent inhaled corticosteroids
in infants with episodic wheezing. N Engl J Med.
2006 May 11;354(19):1998-2005.
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