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PAVK: Ballonangioplastie (PTA) vs. Nitinol-Stent-Implantation in der oberflächlichen Femoral-Arterie, 2006

Schlüsselwörter: Claudicatio Intermittens, PAVK, Femoral-Stenose, Stent, Ballonangioplastie, PTA, Nitinol-Stent-Implantation, Arterie Femoralis, Verschluss, Thrombose, Krankheit, Therapie, Behandlung und Medikament. 

Die Stent-Implantation bei Krankheiten der oberflächlichen Femoral-Arterie geht häufig mit späterem klinischen Versagen einher. Daher wird zunehmend die perkutane transluminale Angioplastie (PTA) für die endovaskuläre Therapie eingesetzt, und Stenting wird dann empfohlen, wenn PTA suboptimale Ergebnisse zeigt.

Eine Studie in NEJM (1) untersuchte die Fragestellung, ob die primäre Implantation eines selbstexpandierenden Nitinol-Stents (Nickel-Titan) einen besseren klinischen Nutzen als die PTA mit optionalem Stenting.

Ingesamt wurden 104 Patienten mit schwerer Claudicatio (Krampfartiger Wadenschmerz wegen arterieller Durchblutungsstörungen) oder chronischer Extremitätenischämie durch eine Stenose der oberflächlichen Femoralarterie, entweder für eine primäre Nitinol-Stent-Implantation oder für PTA randomisiert. Therapieergebnisse wurden nach 6 und 12 Monaten bewertet.

Nach 6 Monaten lag die angiographisch nachgewiesen Restenose-Rate 24% in der Stent-Gruppe und 43% in der PTA-Gruppe. Nach 2 Monaten waren die mittels Duplexsonographie diagnostizierte Raten 37% in der Stent-Gruppe und 63% in der PTA-Gruppe. Patienten der Stentgruppe konnten nach 6 und 12 Monaten signifikant länger auf dem Laufband gehen, als die Patienten der PTA-Gruppe.

Fazit: Die primäre Nitinol-Stent-Implantation zeigte bei Patienten mit den Krankheiten der oberflächlichen Femoralarterie mittelfristig bessere Ergebnisse als die Ballonangioplastie mit optionalem sekundärem Stentig.

  1. Schillinger M. et al: Balloon angioplasty versus implantation of nitinol stents in the superficial femoral artery. N Engl J Med. 2006 May 4;354(18):1879-88.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013