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Appendizitis-Operation:
Kann der Appendektomie-Zeitpunkt verschoben werden?, 2006
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Blinddarm-Wurmfortsatzentzündung, Appendizitis, Appendektomie,
Operation-Zeitpunkt, Komplikationen, Chirurgie, Blinddarmentzündung,
Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Derzeit
werden Patienten mit Appendizitis
(Blinddarmwurmfortsatzentzündung) nach
Diagnosestellung so schnell wie möglich
notfallmässig operiert.
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Eine
kleine Studie in Archives of Surgery (1) untersuchte
die Fragestellung, welche Auswirkungen das
Verschieben der Operationszeitpunktes bei akuter
Appendizitis für 12 Stunden hätte. Dieses Vorgehen
könnte nämlich die Zahl der notfallmässigen
Eingriffe in der Nacht reduzieren, wo den Ärzten
durch die Übermüdung bedingt schneller einen
Fehler unterlaufen könnte. Dazu kommt der höhere
organisatorische Aufwand im Nachtdienst
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Während
einer dreijährigen Periode wurden 309 Patienten mit
akuter Appendizitis einer Appendektomie unterzogen.
233 wurden innerhalb von 12 Stunden nach
Diagnose-Stellung, und 76 zwischen 12 und 24 Stunden
nach der Diagnose operiert.
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Die
Ergebnisse zeigten, dass keine signifikante
Unterschiede bezüglich der Op-Dauer, Komplikationen
oder Krankenhausverweildauer zwischen beiden Gruppen
bestanden.
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Fazit:
Die Autoren ziehen die Schlussfolgerung, dass bei
klinisch stabilen Patienten mit Appendizitis der
Appendektomie-Zeitpunkt um 12 bis 24 Stunden
verschoben werden kann, um notfallmäßige
Operationen in der Nacht zu vermeiden. Dieses
Vorgehen gehe nicht mit einer Zunahme der
Komplikationen einher.
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Abou-Nucta
F et al: Effects of delaying appendectomy for
acute appendicitis for 12 to 24 hours. Arch
Surg. 2006 May;141(5):504-6; discussioin 506-7.
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