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Diastolische
Herzinsuffienz: Dysfunktion mit erhaltener Ejektionsfraktion (EF),
2006
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| Schlüsselwörter:
Diastolische Dysfunktion, Echokardographie, Herzinsuffienz,
erhaltene Ejektionsfraktion, Auswurffraktion, EF, Diastolische
Herzinsuffienz, dekompensierte Herzversagen,
Herzkatheteruntersuchung, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Diastolische
Herzinsuffienz: Isolierte diastolische
Funktionsstörung des Herzens mit normal großem
Herzkammer (Ventrikel) und einer noch normalen
Auswurffraktion (EF), die mit
Herzinsuffienz-Symptomen einhergeht. Die klinischen
Symptome sind denen vom systolischen Herzinsuffienz
ähnlich, die in der Regel mit einer reduzierten EF
einhergeht.
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2 Aktuelle Studien in
NEJM
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Zwei
neue Studien aus den USA und Canada untersuchten die
Häufigkeit der erhaltenen Ausfwurffraktion (EF) bei
Patienten mit dekompensierter Herzinsuffienz.
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Mediziner
aus der Mayo-Klinik, USA untersuchten die
Daten von 4596 Patienten (1), die zwischen den
Jahren 1987 und 2001 wegen dekompensierter
Herzinsuffienz hospitalisiert waren und bei denen
Echokardographie durchgeführt wurde. Bei 53% der
Patienten war der EF reduziert (EF unter 50%) und
bei 47% der Patienten erhalten (EF über 50%). Die
Zahl der Fälle mit erhaltener EF stieg von 1987 bis
2001.
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Patienten
mit erhaltener EF waren häufig älter, weiblich
oder übergewichtig; sie hatten häufiger
Vorhofflimmern und Bluthochdruck und weniger KHK
oder Herzklappenkrankheiten, als die Patienten mit
reduzierter EF.
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Fünfjahressterblickeit
war unter den Patienten mit reduzierter EF nur
leicht höher als denen mit erhaltener EF (68% vs.
65%).
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Während
der 15-jährigen Studienzeit ist die Überlebensrate
der Gruppe mit reduzierter EF hat sich
kontinuierlich gebessert, dagegen keine Änderung
der Überlebensrate in der Gruppe mit erhaltener EF.
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In
der Studie aus Kanada (2) wurden die Daten
von 2802 Patienten, die von 1999 bis 2001 mit
dekompensierter Herzinsuffienz in Ontario-Kliniken
aufgenommen worden waren, untersucht.
Ausfwurffraktion (EF) war in 56% der Fälle
reduziert (EF unter 40%) und in 31% der Fälle (EF
über 50%) erhalten. Bei der Einjahressterblichkeit
waren keine signifikanten Unterschiede zwischen den
beiden Gruppen.
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Fazit:
Ausfwurffraktion (EF) scheint bei einer hohen Anzahl
von Patienten, die wegen dekompensierter
Herzinsuffienz hospitalisiert werden, erhalten zu
sein.
Diese
Ergebnisse unterstreichen wie wichtig es ist, bei
dieser Patientengruppe mit erhaltener EF die
Diagnose Diastolische Herzinsuffienz in die
differentialdiagnostischen Überlegungen
hineinzuziehen. Echokardographie und/oder
Herzkatheteruntersuchung können bei der
Diagnosestellung wichtige Hinweise liefern (3).
In
Zukunft wird es auch wichtig sein, durch welche
spezifische Behandlungsmaßnahmen die Sterblichkeit
bei Herzinsuffienz-Patienten mit erhaltener EF
reduziert werden kann.
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Owan
TE et al. Trends in prevalence and outcome of
heart failure with preserved ejection fraction.
N Engl J Med 2006 Jul 20; 355:251-9.
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Bhatia
RS et al. Outcome of heart failure with
preserved ejection fraction in a
population-based study. N Engl J Med 2006 Jul
20; 355:260-9
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Diastolische
Dysfunktion
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