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Harninkontinenz bei Männern: Transurethraler Blasenkatheter vs. Conveen Kondom-Urinale, 2006

Schlüsselwörter: Harninkontinenz, transurethraler Blasenkatheter, Conveen Kondom-Urinale, Männer, SBK, Urin lassen, Mann, Harnblasenkatheter, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Für harninkontinente Männer, die Blasenkatheter brauchen, gibt es unter anderem die zwei Optionen: Transurethraler Blasenkatheter und Conveen Kondom-Urinale. Conveen Kondom-Urinale werden über das Glied aufgestülpt und können dann mit einer Urinbeutel verbunden werden.  In Deutschland werden sie von verschiedenen Herstellern angeboten. 

Eine US-Studie verglich  transurethralen Blasenkatheter mit der Conveen Kondom-Urinale. 

Insgesamt 75 Männer (mittlerer Alter 74), bei denen während des Krankenhausaufenthaltes auf verschiedenen Abteilungen einen Blasenkatheter indiziert war, wurden entweder für einen transurethralen Blasenkatheter (TBK) oder für eine Conveen Kondom-Urinale randomisiert. Patienten mit Urinretention oder Harnabflußstörungen wurden in die Studie nicht aufgenommen. 

In der Conveen-Gruppe gab es insgesamt mehr Patienten mit Demenzerkrankung. 

Ergebnisse: Bakteriurie (Keime im Urin) entwickelte sich in 42% der  TBK-Patienten und 38% der Conveen-Patienten, kein signifikanter Unterschied. Jedoch zeigte sich die Bakteriurie in der TBK-Gruppe viel schneller (13 vs. 7 Tage) als in der Conveen-Gruppe. 

Patienten ohne Demenzkrankheit in der TBK-Gruppe hatten insgesamt fünf mal höheres Risiko für Bakteriurie, symptomatische Harwegsinfektion, oder Tod (hazard ratio=4.84) als in der Conveen-Gruppe. 

Insgesamt hätten die Patienten berichtet, dass Conveen Kondom-Urinale konfortabler und weniger schmerzhaft seien, als die transurethralen Blasenkatheter - was auch klinisch durchaus nachvollziehbar ist.

Fazit: Die Mediziner ziehen die Schlussfolgerung, dass Conveen Kondom-Urinale insgesamt sicherer und konfortabler als die  transurethralen Blasenkatheter sind. Dies gilt um so mehr für Männer ohne Demenz-Krankheit. 

Es ist jedoch anzumerken, dass die Studie insgesamt zu klein war, und die Patienten mit Demenz in beide Gruppen nicht in gleiche Anzahl verteilt wurden. Daher wären grössere randomisierte Studien notwendig, hier aus den Studienergebnissen einen allgemeinen Standard zu machen. 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013