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Essentieller Tremor (ET; Zittern) : Häufig falsch diagnostiziert, 2006

Schlüsselwörter: Essentieller Tremor, Hände, ET, Zittern, Parkinson-Krankheit, fokale Dystonie, Daumentremor, isolierter Beintremor, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Essentieller Tremor (ET) ist beidseitiges Zittern der Hände und Unterarme. ET wird angenommen, wenn keine spezifische Diagnose vorliegt. Eine Studie in „Archives of Neurology“ vermutet, dass die Diagnose „Essentieller Tremor“ fälschlich zu oft gestellt wird (Misdiagnosis).

Während der Studie wurden 71 Patienten, bei denen Neurologen oder Allgemeinmediziner „Essentieller Tremor“ diagnostiziert hatten, erneut von einem Neurologie-Zentrum in New-York evaluiert.

Entsprechend der diagnostischen Kriterien vom US Movement Disorder Society waren 26 Patienten (37%) fälschlich mit ET diagnostiziert.  Die häufigste richtige Diagnosen bei diesen Patienten waren: Parkinson-Krankheit (11 Patienten [15%]), fokale Dystonie (6 Patienten [8%]), Parkinson-Krankheit mit ET (5 Patienten [7%]), und andere Krankheiten (4 Patienten [6%]).

Faktoren,  die mit einer falschen Diagnose von ET assoziiert waren: einseitiger Armtremor und weitere ungewöhnliche Zeichen wie isolierter Daumentremor, isolierter Beintremor, nicht- rhythmischer Tremor usw.

Fazit: Ein großer Teil der Patienten, die zuvor mit Essentiellem Tremor (ET) diagnostiziert worden sind, scheinen andere zugrunde liegende primäre Diagnosen zu haben. Am meisten wurden Parkinson-Krankheit und fokaler Dystonie (sog. Musikerkrankheit) übersehen. Die Studie identifizierte mehrere Faktoren, die zu einer falschen Diagnose von Essentiellem Tremor (ET) geführt haben. Mit Hilfe dieser Faktoren könnten Algorithmen zur Besserung der diagnostischen Sicherheit bei diesem Krankheitsbild entwickelt werden.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013