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US-Leitlinie
zur Eisenspeicherkrankheit: Hämochromatose-Screening, 2006
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USPSTF, Vorsorge, Leberzirrhose, Hämochromatose,
Eisenspeicherkrankheit, Ferritin, Screening, Transferrin-Sättigung,
Leber und Zirrhose, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung,
Medikament und Studien. |
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U.S.
Preventive Services Task Force (USPSTF) hat eine
neue Leitlinie zur Diagnose und Therapie von
Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit) publiziert.
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USPSTF
spricht sich gegen einen Routine-Gentest der
asymptomatischen Allgemeinbevölkerung aus. Diese
Empfehlung gilt nicht für Menschen, die Symptome
oder eine positive Familienanamnese für
Hämochromatose haben. Vor einem Jahr hatte sich American
College of Physicians (ACP) zu dieser Fragestellung
wesentlich zurückhaltender geäussert.
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Nach
evidenzbasierten Daten der USPSTF ist
Hämochromatose eine seltene Krankheit. Und bei den
Genträgern wird die Krankheit nur bei einer kleinen
Gruppe mit dem Hochrisiko-Genotype (C282Y
homozygosity) manifest. Darüber hinaus fand USPSTF
wenig Evidenz, dass frühe Intervention mit
Phlebotomie (Aderlass) die Mortalität und
Morbidität verbessert.
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Da
Screening zu falsch-positiven Ergebnissen führen
kann, kann es wiederum zu Beängstigung der
Patienten, und zu unnötigen Therapien kommen. Daher
rät USPSTF ausdrücklich von
Hämochromatose-Screening ab.
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