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EEG (Elektroenzephalographie): Welche EEG-Methode bei der Epilepsie-Diagnostik?, 2006

Schlüsselwörter: Schlafentzugs-EEG, Anfall, Krankheit, Magnetenzephalographie, MEG, Epilepsie, Diagnostik, Elektroenzephalographie, Schlafentzug-EEG, Anfälle, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

EEG (Elektroenzephalographie) ist die wichtigste diagnostische Untersuchung bei Abklärung der Patienten mit Epilepsieverdacht. Allerdings sind nicht bei allen Patienten, bei denen ein Verdacht auf Epilepsie besteht, Veränderungen der Hirnstromkurven im EEG festzustellen. Daher verwenden Ärzte verschiedene Methoden, um die Sensitivität der EEG-Untersuchung zu erhöhen.

Eine aktuelle Studie aus England untersuchte die Wirksamkeit von drei EEG-Methoden bei 98 Patienten mit Epilepsieverdacht: Routine-EEG (r-EEG), Schlafentzugs-EEG (SD-EEG),  Medikament-induziertes-Schlaf-EEG (EEG carried out during drug-induced sleep [DI-EEG]) mit dem Benzodiazepin Temazepam.

Alle Methoden wurden auch mit Hyperventilationsreiz und Lichtreiz angewendet. Als Einschlusskriterium in die Studie mussten alle Patienten mindestens zwei generalisierte Anfälle erfahren haben.

Ergebnisse: Bei 39% der Patienten zeigte EEG keine pathologischen Veränderungen. Bei 42% der Patienten wurden paroxysmale Wellen mit Spitzen oder Zacken festgestellt.

Insgesamt war Schlafentzugs-EEG (SD-EEG) bei der Epilepsis-Diagnostik signifikant sensitiver als die Routine-EEG (r-EEG) und Medikament-induziertes-Schlaf-EEG (DI-EEG). 

Fazit: Die Routine-EEG (r-EEG) ist bei der Epilepsie-Diagnostik nicht Mittel der Wahl. Schlafentzugs-EEG (SD-EEG) war bei der Feststellung abnormer Veränderungen der Hirnstromkurven wesentlich sensitiver als die beiden anderen Methoden.

Die Autoren empfehlen Schlafentzugs-EEG (SD-EEG) als eine einfache und preisgünstige Methode bei der Epilepsie-Diagnostik. 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013