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ACE-Hemmer bei KHK-Patienten mit normaler LV-Funktion vorteilhaft, 2006

Schlüsselwörter: ACE-Hemmer, Herzinfarkt, KHK-Patienten, LV-Funktion, linksventrikuläre systolische Dysfunktion oder Herzinsuffizienz, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

ACE-Hemmer hatten ihren Siegeszug in den 90er Jahren getreten, als es bekannt wurde, dass sie bei Patienten mit Herzinsuffizienz wirksam sind. Eine aktuelle Studie in Lancet zeigt, dass ACE-Hemmer auch bei Patienten mit KHK und normaler LV-Funktion vom Nutzen sind, und möglicherweise in Zukunft auch für diese Indikation eingesetzt werden können.

Lancet-Studie: ACE-Hemmer bei stabiler Gefäßerkrankung ohne linksventrikuläre systolische Dysfunktion oder Herzinsuffizienz? Eine kombinierte Analyse dreier Studien

ACE-Hemmer senken die kardiovaskuläre Mortalität und Morbidität bei Patienten mit Herzinsuffizienz oder linksventrikulärer systolischer Dysfunktion. Dass dies auch für Patienten mit stabiler Gefäßerkrankung ohne die genannten Komplikationen gilt, wurde in drei großen Studien untersucht:

der HOPE-Studie (Heart Outcomes Prevention Evaluation), der EUROPA-Studie (European trial on Reduction Of cardiac events with Perindopril among patients with stable coronary Artery disease) und der PEACE-Studie (Prevention of Events with ACE inhibition).

Eine systematische Nachuntersuchung im „LANCET“ berechnete die kardiovaskulären Ergebnisse und die Gesamtmortalität bei den 29 805 Patienten der drei großen Studien. Die Patienten wurden entweder für einen ACE-Hemmer oder für ein Placebo randomisiert und über einen Zeitraum von 4,5 Jahren im Mittel nachbeobachtet, um zu ermitteln, mit welchem Langzeiteffekt ACE-Hemmer die Gesamtmortalität sowie die Häufigkeit von tödlich bzw. nicht-tödlich verlaufenden Notfällen verringern (Odds Ratio 0,82).

Die Ergebnisse der drei großen Studien zusammengenommen, senken ACE-Hemmer signifikant die Gesamtmortalität, die kardiovaskuläre Mortalität, die Häufigkeit von nicht-tödlich verlaufenden Myokardinfarkten, die Schlaganfallrate, die Häufigkeit von Herzversagen, die Häufigkeit von Koronarbypass-Operationen, nicht jedoch die invasiven perkutanen Eingriffe.

FAZIT: ACE-Hemmer senken die Häufigkeit von schwerwiegenden Gefäßereignissen bei Patienten mit Arteriosklerose, bei denen bisher keine linksventrikuläre systolische Dysfunktion oder Herzinsuffizienz bekannt war. Ergebnisse, die diesen Vorteil für Patienten mit mittlerem Risiko zeigen, ergänzen bestehende Belege für einen ähnlichen Nutzen bei Hochrisikopatienten mit LVSD oder Herzversagen. Deshalb wird empfohlen,  ACE-Hemmer bei allen Patienten mit koronarer Gefäßerkrankung einzusetzen.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013