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Riesenzellarteritis
(Arteriitis temporalis): Hochdosis-Kortison-Induktionstherapie, 2007
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| Schlüsselwörter:
Kortisol, Prednisolon, Schläfenarterie, Riesenzellarteritis,
polymyalgia rheumatica, Arteriitis temporalis,
Hochdosis-Kortison-Therapie, Kopfschmerze, Polymyalgia rheumatica,
Methotrexat, Azathioprin, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Patienten
mit Riesenzellarteritis (Arteriitis
temporalis) erhalten häufig Kortison-Therapie
über ein Jahr mit entsprechenden
Langzeit-Nebenwirkungen. Eine aktuelle Studie (1)
untersuchte die Fragestellung, ob eine
Induktionstherapie mit Hochdosis-Kortison niedrigere
Kortison-Dosen für die Langzeit-Erhaltungstherapie
ermöglicht.
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Methodik:
Insgesamt 27 Patienten mit Riesnzellarteritis
(Engl.: giant cell arteritis [GCA]) wurden entweder
für hochdosierte Stoßtherapie mit
Methylprednisolon (15 mg/kg /d für drei Tage)
intravenös (iv) oder für Placebo randomisiert. Zusätzlich
haben alle Patienten zu Beginn oral Prednisolon
(40mg/d) erhalten; die Prednisolon-Dosis wurde
anhand der Krankheitsaktivität und Entzündungsparameter
(BSG, CRP) angepasst.
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Ergebnisse:
Der primäre Endpunkt war Einnahme von Prednison
weniger oder gleich 5 mg/d in den Therapiewochen 36,
52, und 78. Nach 36 Wochen gab es in der
IV-Hochdosis-Steroid-Gruppe signifikant mehr
Patienten, die täglich 5mg oder weniger Prednisolon
als in der Plazebo-Gruppe einnahmen (71% vs. 15%).
Der Unterschied war nach 78 Wochen weiterhin
signifikant.
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Fazit:
In dieser Studie konnten die Patienten mit neu
diagnostizierter Riesenzellarteritis (Arteriitis
temporalis), die zu Beginn der Behandlung eine dreitägige
Hochdosis-Stoßtherapie mit IV-Methylprednisolon
erhalten hatten, die Dosis der
Langzeit-Erhaltungstherapie mit Prednisolon per os
deutlich reduzieren.
Somit
halten die Autoren eine initiale
Hochdosis-Steroid-Induktionstherapie als eine
wirksame Methode die Langzeit-Steroid-Dosen und
somit Steroid-Nebenwirkungen zu senken.
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