|
| |
Adipositas-Operation:
Wirkung der Gewichtsabnahme der Mütter auf das Übergewicht-Risiko
ihrer Kinder, 2006
|
| Schlüsselwörter:
Adipositas-Operation, Magenband-OP, Mutter, Kind, Baby,
Schwangerschaft, Chirurgie, Übergewicht-Risiko, Kinder,
Gewichtsverlust, Adipositaschirurgie, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
|
Übergewicht
der Mütter ist ein großes Risikofaktor für übergewichtige
Kinder. Eine Studie in„Pediatrics“ ging der
Frage nach, ob Adipositaschirurgie (Übergewicht-Chirurgie)
der Mütter das Adipositas-Risiko der Kinder
verringern kann?
|
|
Die
Studie verglich die Prävalenz von Fettsucht
bei 172 Kindern, die 2 bis 18 Jahre alt waren und
deren 113 Mütter fettleibig waren, und nach einer
biliopankreatischen Bypass-OP erheblich an Gewicht
verloren hatten, mit der von 45 Geschwistern im
selben Alter, die vor dem chirurgischen Eingriff der
Mutter geboren worden waren (BMI der Mütter: 48 +/-
8 kg/m²), sowie mit der Prävalenz der Fettsucht
unter aktuellen Bedingungen in der Bevölkerung.
|
|
Anhand
der Daten wurde folgendes festgestellt: 45% der
Kinder, die vor dem chirurgischen Eingriff der Mütter
geboren wurden, waren übergewichtig. Dagegen waren
nur 19% der Kinder, die nach dem chirurgischen
Eingriff der Mütter geboren wurden, übergewichtig.
Bei den 7-jährigen oder älteren Kindern waren 60%
übergewichtig, die vor dem chirurgischen Eingriff
geboren wurden; Im Vergleich waren lediglich 37% der
Kinder in dieser Gruppe, die nach der
Adipositaschirurgie geboren wurden, übergewichtig.
|
|
Fazit:
Entgegen den Untersuchungsergebnissen war das
Vorkommen der Fettsucht bei Kindern, deren Mütter
durch einen operativen Eingriff viel an Gewicht
verloren hatten, mit der Prävalenz von Fettsucht in
der Allgemeinbevölkerung vergleichbar. Untergewicht
trat dabei nicht häufiger auf.
Das
heisst, Adipositaschirurgie der Mutter vor dem
Geburt führt zu einer Senkung des Übergewicht-Risikos
der Kinder. Die Autoren erklären es damit, dass ein
niedriges Schwangerschafts-Gewicht der Frauen zu
einer geringeren Überernährung des Fötus geführt
habe. Dies wiederum war mit einem geringerem
Adipositas-Vorkommen der Neugeborenen bzw. der
Kinder assoziert.
Auch
die Änderung der Umgebung, in der die Kinder später
wachsen, kann eine Rolle spielen, wenn die Mütter
nicht übergewichtig sind, und ihren Kindern es
nicht vorleben.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|