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Bedeutung von zufällig entdeckten Schilddrüsenläsionen bei der Computertomografie?, 2006

Schlüsselwörter: Tumor, Krebs, Schilddrüse, Zufallsbefund, Schilddrüsen-Knoten, CT, Computertomografie, sonographie, Punktion, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Ca. 5% aller Schilddrüsen-Knoten sind bösartig. Das Ziel einer Studie im American Journal of Roentgenology war, die Prävalenz von malignen Tumoren bei den durch eine Computertomografie (CT) zufällig entdeckten abnormen Befunden der Schilddrüse zu bestimmen sowie die relative Treffgenauigkeit, mit der diese Zufallsbefunde im CT, verglichen mit der Sonografie und der Pathologie, klassifiziert werden können.

Die Krankenakten der Radiologischen Abteilung im Massachusetts General Hospital wurden nach allen thorakalen und cervikalen CT-Bildern durchsucht, auf denen zwischen 1998 und 2001 ein neu entdeckter abnormer Zufallsbefund der Schilddrüse zu sehen war. 230 Patienten mit auffälligen Befunden der Schilddrüse beim CT erhielten anschließend eine Sonografie der Schilddrüse,

118 von diesen 230 Patienten erhielten eine diagnostische Biopsie oder Resektion. CT- und Ultraschallbilder wurden direkt nochmals durchgesehen, um die Merkmale jeder Schilddrüsenabnormalität zu bestimmen wie Lokalisation, Größe, Erscheinungsbild und Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein von Verkalkungen.

Die Rate an malignen oder potenziell malignen Läsionen unter diesen abnormen Befunden der Schilddrüse wurde berechnet: Insgesamt 11% der Schilddrüsen-Knoten wurden entweder als maligne oder mit einem Entartungspotential bewertet.

Die meisten Patienten, die im CT einen abnormen Befund hatten, hatten ebenfalls in der Sonographie auch einen. CT konnte jedoch in nur 53% der Fälle den abnormen Befund genau klassifizieren, war also nicht immer in der Lage, einfache von komplexen Zysten zu unterscheiden, oder Mikrokalzifikationen (ein wichtiges Parameter für Malignität) zu diagnostizieren. Bei 69 Patienten (30,0%) wurde der Hauptknoten identifiziert, eine Multinodularität jedoch übersehen. Bei 24 Patienten (10,4%) wurde die Anzahl der Knoten unterschätzt.

Fazit: Die Prävalenzrate der malignen oder potenziell malignen Schilddrüsenläsionen, die zufällig bei einer Computertomografie entdeckt werden, beträgt mindestens 11,3%. Bei Patienten, die 35 oder jünger sind,

ist die Malignitätsrate signifikant höher. Keines der CT- Merkmale differenziert eindeutig zwischen benignen und malignen Läsionen der Schilddrüse. Das CT unterschätzt die Anzahl der Knoten im Verhältnis zur Sonografie, was die Sonografie als nützliche Zusatzuntersuchung nach der zufälligen Entdeckung eines abnormen Schilddrüsenbefundes nahe legt.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013