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Korrelation
zwischen Testosteron-Spiegel, LH-Werte und Impotenz (Erektile
Dysfunktion), 2007
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| Schlüsselwörter:
LH-werte, Antiaging, Testosteronsubstitution, Muskeln, Herzinfarkt,
Mann, Testosteron, Anti-Aging, Mangel, Libido, Impotenz, Altern,
Männermedizin, US-Leitlinien für Androgen Insuffizienz,
Testosteronmangel, Männer,Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Die
Interesse der Öffentlichkeit an den
Testosterontherapie bei älteren Männern nimmt von
Jahr zu Jahr zu. Eine Studie (1) in Journal of
Urology untersuchte die Korrelation zwischen
Testosteron-Werten und klinischen Symptomen, wie
Impotenz (Erektile Dysfunktion). Bei insgesamt 625
zufällig ausgesuchten Männern wurden
Testosteron-Serumspiegel und luteinisierendes Hormon
(LH) bestimmt -LH wird von der Hypophyse
freigesetzt, und reguliert bei Männern die
Hormonproduktion in den Hoden-.
Anschliessend
wurden die Männer nach Symptomen für Erektile
Dysfunktion befragt.
Die
Studien-Ergebnisse zeigten, dass Testosteron-Werte
alleine nicht aussagefähig waren. Nur niedrige
Testosteron-Werte in Verbindung mit hohen LH-Werten
waren mit einem Risiko für Erektile Dysfunktion
assoziert. Diese Konstellation würde auf ein primäres
Hodeninsuffizienz hinweisen. Lediglich bei dieser
Gruppe könnte möglicherweise eine
Testosteron-Substitution eine Besserung der
erektilen Dysfunktion bewirken.
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Ausführlichere
Daten der aktuellen Studie (1):
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ZIELSETZUNG:
Die Prävalenz der erektilen Dysfunktion steigt
an, wenn Männer altern. Gleichzeitig treten
altersbedingte Veränderungen der männlichen
endokrinen Funktionen auf. Eine Studie im Journal of
Urology untersuchte die Beziehungen zwischen einer
erektilen Dysfunktion und dem Gesamttestosteron
sowie dem bioverfügbaren Testosteron, dem
Sexualhormonbindenden Globulin, und dem
luteinisierenden Hormon.
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METHODEN:
Dabei wurden die Daten der Massachusetts Male Aging
Studie, einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie
mit 1709 Männern verwendet. Die erektile
Dysfunktion in der Eigenanamnese wurde
dichotomisiert in mittel oder schwer gegenüber
gering oder keine. Odds Ratios und
95%-Konfidenzintervalle wurden benutzt, um die
Beziehung zwischen Hormonspiegeln und
erektiler Dysfunktion abzuschätzen. Die multiple
logistische Regression wurde verwendet, um
potenzielle Störvariablen wie Alter, Body Mass
Index, Partnerverfügbarkeit, Einnahme von
Phosphodiesterase 5-Hemmern, Depression, Diabetes,
oder Herzerkrankung anzugleichen.
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ERGEBNISSE:
Die Daten der letzten Nachuntersuchung wurden
verwendet und Analysen von 625 Männern mit
kompletten Datensätzen wurden durchgeführt. Eine mäßige
Abnahme der erektilen Dysfunktion wurde bei
steigendem Gesamttestosteron und steigendem bioverfügbarem
Testosteron beobachtet. Dieser Effekt war jedoch
nach einer Kontrolle auf potenzielle Störfaktoren
nicht nachweisbar. Erhöhte Spiegel des
luteinisierenden Hormons (8 U/l und mehr) waren mit
einem höheren Risiko für eine erektile Dysfunktion
assoziiert verglichen mit den LH-Spiegeln unter 6
U/l. Eine signifikante Interaktion zwischen LH
und Gesamttestosteronspiegeln zeigte, dass erhöhte
Testosteronwerte bei Männern mit einem LH-Spiegel
über 6 U/l assoziiert waren mit einem Rückgang
der erektilen Dysfunktion.
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FAZIT:
In dieser großen bevölkerungsbasierten
Kohortenstudie mit älteren Männern wurde kein
Zusammenhang zwischen Gesamttestosteron, bioverfügbarem
Testosteron, Sexualhormonbindendem Globulin und der
erektilen Dysfunktion gefunden. Die
Testosteronspiegel waren nur bei Männern mit erhöhtem
LH-Spiegel mit einem Rückgang des Risikos einer
erektilen Dysfunktion assoziiert.
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Kupelian
V et al. Is there a relationship between sex
hormones and erectile dysfunction? Results from
the Massachusetts Male Aging Study. J Urol 2006
Dec; 176:2584-8
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US-Leitlinien
für Androgen Insuffizienz (Testosteronmangel)
bei Männer, 2006
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