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Schwere
Ambulant erworbene Pneumonie: Früher Wechsel von IV- auf orale
Antibiotika, 2006
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Schwere, Ambulant erworbene Pneumonie, community-acquired pneumonia,
CAP, Antibiotikum, Wechsel, IV, intravenös, Oral-Antibotika, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Ambulant
erworbene Pneumonie: zu Hause erworbene
Lungenentzündung (engl.: community-acquired
pneumonia, CAP)
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Ein
früher Wechsel von IV- auf orale Antibiotika kann
die stationäre Aufenthaltsdauer bei Ambulant
erworbener Pneumonie verkürzen. Dies wurde jedoch
bisher in kleinen Studien mit Patienten, die
mittelschwere Pneumonie hatten, untersucht. Eine
Studie aus Niederlande ging diese Frage bei
Patienten mit einer schweren ambulant erworbenen
Pneumonie nach. Darin wurde die Wirksamkeit eines frühen
Wechsels von von IV- auf orale Antibiotika überprüft.
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Insgesamt
302 Patienten mit schwerer CAP, die nicht auf einer
Intensiv-Station behandelten, erhielten alle
mindestens 3 Tage IV-Antibiotika. Anschließend
wurden sie für eine der folgenden Therapieregime
randomisiert
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Am
3 Tag waren ca. 80% der Patienten für einen Wechsel
auf orale Antibiotika klinisch stabil genug. Die
Mortalität betrug 4% in der Oral-Antibiotika-Gruppe
und 6% in der Kontrollgruppe. Die
therapeutische Erfolgsrate war in beiden Gruppen
vergleichbar (83% vs. 85%). Statistisch signifikante
Unterschiede wurden in der Dauer der
IV-Antibiotika-Therapie (3,6 Tage in der
Oral-Antibiotika-Gruppe vs. 7 Tage in der
Kontrollgruppe) und in mittlerer
Krankenhausverweildauer (9,6 Tage vs. 11.5 Tage)
festgestellt. Patienten wurden ca. 1 Monat lang
beobachtet.
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Fazit:
Die Mediziner kommen zu dem Schluss, dass ein früher
Wechsel vom IV- auf Oral-Antibiotika bei Patienten
mit einer schweren ambulant erworbenen Pneumonie
sicher ist. Der Wechsel verkürzt den
Krankenhaus-Verweildauer um 2 Tage.
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