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Stuhlinkontinenz
bei Frauen nach Schwangerschaft relativ häufig, 2007
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| Schlüsselwörter:
Stuhlgang, Darmgase, Flatulenz, Abgang von Stuhl, Stuhlinkontinenz,
Frauen, Geburt, Schwangerschaft, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Fast
jeder dritte Frau berichtete über Stuhlinkontinenz
in den ersten 3 bis 6 Monaten nach der Entbindung
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Eine
Studie aus den USA untersuchte die Fragestellung,
wie häufig eine Stuhlinkontinenz (unwillkürlicher
Abgang von Stuhlgang) nach vaginaler Entbindung
entstehen kann.
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Mediziner
überprüften die Daten von Frauen, die in 2002 in
Oregon ein Kind zur Welt gebracht haben. Die Fokus
wird dabei auf postpartale Daten 3 und 6 Monate nach
Entbindung gelegt.
Von
insgesamt 8,774 Frauen (40% Rücklauf), die bei der
Umfrage teilnahmen, berichteten ca. 29% eine
Inkontinenz [Stuhl- oder Flatusinkontinenz (unwillkürlicher
Darmgasabgang)] nach der Entbindung an. Wiederum
gaben davon 46% der Frauen Stuhlinkontinenz an. Die
Häufigkeit der Stuhlinkontinenz variierte von
täglich bis Auftreten beim
Geschlechtsverkehr.
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Die
Autoren stellten die folgenden Risikofaktoren für
postpartale Stuhlinkontinenz fest: BMI >30 (Übergewicht),
Notwendigkeit der langen Kompressionen beim Geburt,
mittlere bis schwere perianale Hautlazerationen
(Hauteinrisse im Enddarmbereich) und
Zigaretten-Rauchen. Kaiserschnitt-Geburt schützte
nicht vorm Stuhlinkontinenz.
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Fazit:
Diese Studie zeigte, dass Flatus- und
Stuhlinkontinenz ein häufiges Problem bei Frauen
nach der Entbindung ist. Es wurde eine Zeitspanne
von 3 bis 6 Monate nach der Schwangerschaft
untersucht. Es ist jedoch anzunehmen, dass bei einem
kleinen Anteil der Frauen das postpartale
Inkontinenz länger anhält. Viele Frauen zögern
diese Beschwerden ihren Ärzten mitzuteilen. Daher
sollten die Ärzte gezielt bei
Schwangerschafts-Nachuntersuchungen danach
nachfragen.
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