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Gebärmuttermyom:
Embolisation der Arteria uterina vs. Hysterektomie bei
symptomatischen Uterusmyomen, 2007
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| Schlüsselwörter:
Gebärmuttermyom-Embolisation, Myome, Hysterektomie, Blutungen,
Frauen, Gebärmuttermyom, Uterus, Operation, Gebärmuttermyome,
Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Gebärmuttermyome
sind gutartige Tumoren der Gebärmutter, die bei
eiinigen Frauen schmerzhafte Perioden oder Blutungen
und bei anderen Fehlgeburten verursachen können. In
NEJM und Obstet Gynecol sind zwei Studien zum Thema
Embolisation (1) bzw. Verschluß der Arteria uterina
(2) bei Gebärmuttermyomen erschienen.
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1-Studie
in NEJM: Gebärmuttermyom-Embolisation vs.
Hysterektomie, 2007
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Bei
Frauen mit symptomatischen Uterusmyomen ist die
Embolisation der Arteria uterina inzwischen eine
zunehmend angewandte Alternative zur Hysterektomie
(operative Gebärmutter-Entfernung). Die
Effizienz und Sicherheit einer Embolisation der
Arteria uterina verglichen mit den Standardmethoden
der Chirurgie bei der Behandlung von Uterusmyomen
ist jedoch noch unklar.
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Die
randomisierte Studie im New England Journal Of
Medicine verglich die Embolisation der Arteria
uterina mit der chirurgischen Therapie bei Frauen
mit symptomatischen Uterusmyomen. Das
Hauptuntersuchungsergebnis war die Lebensqualität
nach einem Jahr Nachbeobachtungszeit, die mit
dem „Medical Outcome Study 36-Item Short Form
General Health Survey“ (SF-36) gemessen wurde.
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Ergebnisse:
Die Patientinnen wurden im Verhältnis 2:1 für eine
Embolisation der Arteria uterina oder eine Operation
randomisiert, wobei bei 106 Patienten eine
Embolisation und bei 51 eine Operation (43
Hysterektomien und 8 Myomenukleationen) durchgeführt
wurde. Nach einem Jahr gab es keine signifikanten
Unterschiede zwischen den Gruppen bezüglich aller 8
Komponenten des SF-36- Scores. Die
Embolisationsgruppe hatte eine kürzere mediane
stationäre Aufenthaltsdauer als die chirurgische
Gruppe (1 Tag versus 5 Tage) und eine kürzere Zeit
bis zur Rückkehr an den Arbeitsplatz. Nach einem
Jahr war der Symptomenscore bei der Chirurgie-Gruppe
besser. Während des ersten Nachbeobachtungsjahres
gab es 13 schwere Komplikationen in der
Embolisationsgruppe (12%) und 10 in der
Chirurgiegruppe (20%), wobei die meisten in
Zusammenhang mit dem Eingriff standen. Bei zehn
Patienten in der Embolisationsgruppe (9%) wurde eine
erneute Embolisation oder eine Hysterektomie wegen
inadäquater Symptomenkontrolle notwendig. Nach
einem Jahr Nachbeobachtungszeit kam es bei 14 Frauen
(13%) der Embolisationsgruppe zu einer
Krankenhauseinweisung, bei 3 davon wegen schwerer
Komplikationen und bei 11 wegen einer Reintervention
aufgrund Therapieversagens.
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Schlussfolgerung:
Bei Frauen mit symptomatischen Uterusmyomen muss die
schnellere Genesung nach einer Embolisation gegenüber
der Notwendigkeit einer weiteren Therapie bei einer
Minderheit der Patientinnen abgewogen werden.
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The
REST Investigators. Uterine-artery embolization
versus surgery for symptomatic uterine fibroids.
N Engl J Med 2007 Jan 25; 356:360-70.
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