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Minor-Schädel-Hirn-Trauma
(SHT): klinische Diagnose des Schweregrades und Abschätzen des
Bedarfes für weitere CT-Diagnostik, 2007
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| Schlüsselwörter:
Schädel-Hirn-Trauma, SHT, klinische Diagnose-Hilfen,
Computer-Tomographie, CT-Einsatz, Blutung, Tumor, Synkope,
Bewusstlosigkeit, Neurochirurgie, Operation, Gehirnblutung,
Hirnblutung, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Klinische
Voraussage-Regeln für den CT-Einsatz bei Patienten
mit geringem Schädel-Hirn-Trauma (SHT)
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Bei
den meisten Patienten mit geringen Schädel-Verletzungen
zeigen die bildgebenden Verfahren, wie CT oder MRT,
keine krankhaften Befunde und es besteht häufig
keine Notwendigkeit für neurochirurgische
Intervention auf.
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Eine
retrospektive Studie aus Holland untersuchte Daten
von 3181 Patienten (älter als 16 Jahre), die
innerhalb der letzten 24 Stunden eine blande
Kopfverletzung hatten. Die Studie verfolgte das
Ziel, klinische Parameter zu entwickeln, um die
Vorhersage für neurologischen Komplikationen (wie
Hirnblutung) bei Patienten mit leichtem Schädel-Hirn-Trauma
zu bessern. Die klinischen Parameter sollen helfen,
die jenigen Patienten herauszufinden, die dringend
weiterer diagnostische Abklärung per CT bedürfen.
Die Mediziner nannten es „CT in Head Injury
Patients (CHIP)“.
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Von
den 3181 Patienten hatten 17 Patienten (7,6%) im CT
einen pathologischen intrakraniellen Befund, und
insgesamt 243 ( 0,5%) wurden einer
neurochirurgischen Intervention unterzogen. Die
Mediziner entwickelten Vorhersage-Regeln mit Major-
und Minor-Symptomen (CHIP-Modell).
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Wichtigste
Major-Syptome waren: Erbrechen; Erinnerungsverlust
über 4 Stunden; Schädelverletzung;
Glasgow-Coma-Skala (GCS) unter 15 Punkte
Wichtigste
Minor-Syptome waren: Sturz; Kurzzeit-Gedächtnis-Defizit;
Schädel-Kontusion; Bewusstlosigkeit
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Das
Vorhanden-Sein von einem Major-Symptom oder von zwei
Minor-Symptomen führte zur Identifizierung von
allen 17 Fällen, die neurochirurgisch operiert
wurden und 96% von 243 Patienten mit intrakraniell
pathologischem CT-Befund.
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Fazit:
Die Autoren ziehen die Schlussfolgerung, dass die
CHIP-Vorhersage-Regeln bei Patienten mit leichtem
Schädel-Hirn-Trauma, das mit oder ohne
Bewusstlosigkeit einherging, den selektiven
CT-Einsatz wesentlich erleichtern können.
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