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Posturales
Tachykardiesyndrom (POTS): orthostatische Tachykardie ohne
Hypotonie, 2007
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Posturales Tachykardiesyndrom, POTS, orthostatische Tachykardie,
Hypotonie, Vasovavagale Synkope, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Posturales
Tachykardiesyndrom (POTS) ist orthostatische
Tachykardie (beschleunigter Herzschlag im Stehen)
ohne eine signifikante Änderung des Blutdruckes.
POTS geht oft mit präsynkopalen Symptomen einher.
In einer Studie (1) aus der Mayo Clinic haben
Mediziner 152 Fälle in einem Zeitraum von elf
Jahren untersucht.
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Patienten
waren vorwiegend weiblich (87%) und jung (mittleres
Alter 30J). Die Herzfrequenz stieg beim Stehen im
Mittel um 44 Schläge/min. Häufige Symptome waren
Schwindel, Schwäche, Herzrasen und Tremor. Hitze
oder körperliche Belastung verstärkten die
Symptome. Viele Patienten berichteten zudem
Schlafstörungen. Ca. die Hälfte der Patienten
hatten klinische Zeichen für eine periphere
autonome Dysregulation, wie bei einer Neuropathie.
Bei ca. einem Drittel der Patienten waren die
Plasma-Norepinephrine beim Stehen erhöht.
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Fazit:
Die Ursache für POTS ist noch unklar. Die
Ergebnisse der Studie spricht für eine Neuropathie
(periphere autonome Dysfunktion) bei zumindest
Hälfte der Fälle.
Mögliche
Therapieoptionen sind Volumen-Auffüllung
(Flüssigkeit oder auch Fludrocortison),
Beta-Blocker oder Midodrin (Alpha-Sympathomimetikum).
Eine
frühere Studie in NEJM (2) war zu der
Schlussfolgerung gekommen, dass posturales
Tachykardiesyndrom (POTS) durch partielle
sympathische Denervation, insbesondere der Beine,
verursacht wird. So gesehen liegen die Ergebnisse
beider Studien im Hinblick auf die Genese nicht sehr
weit auseinander.
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Thieben
MJ et al. Postural orthostatic tachycardia
syndrome: The Mayo Clinic experience. Mayo Clin
Proc 2007 Mar; 82:308-13
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Jacob
G et al. The neuropathic postural tachycardia
syndrome. N Engl J Med 2000 Oct 5 343 1008-1014
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