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Quantitativer fäkaler Test auf okkultes Blut im Stuhl ist viel versprechend, 2007

Schlüsselwörter: Quantitativer Hämocculttest , Vorsorge, Darmkrebs-Screening, Blut im Stuhl, FOBT, 2007,Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Quantitativer immunochemischer Test auf okkultes Blut im Stuhl zur Aufdeckung von  kolorektalen Neoplasien - Im Vergleich zum herkömmlichen Hämoccult-Test wurde eine haemoglobin-Nachweisschwelle von 75 ng/dL im Stuhl definiert, um pathologische Ergebnisse besser heraus zu filtern – Der neue Test könnte möglicherweise zur Selektierung von Patienten zur Vorsorge-Koloskopie eingesetzt werden - Für Menschen, die eine grössere Gewissheit haben wollen, ist die Koloskopie weiterhin unverzichtbar.

Stuhltests für okkultes Blut auf Guajak-Basis (FOBT) beim kolorektalen Tumorscreening stellen eine einfache und nicht invasive Methode zur Aufdeckung von kolorektalen Neoplasien dar. Sie sind jedoch nicht spezifisch für humanes Hämoglobin und haben eine niedrige Sensitivität. Daher wurde ein Qualitätskontrollierter immunochemischer Test auf okkultes Blut im Stuhl entwickelt, der keine speziellen Diätanweisungen erfordert.

Ziel dieser prospektiven israelischen Querschnittsstudie in den Annuals of Internal Medicine war es, die Sensitivität und Spezifität der quantitativen immunochemischen Messungen auf Hämoglobin im Stuhl zur Aufdeckung von bösartigen Tumoren und fortgeschrittenen Adenomen bei Patienten, die sich einer Koloskopie unterziehen mussten, zu messen. Ferner einen Schwellenwert für Hämoglobin im Stuhl zu bestimmen, der bei der Nachuntersuchung am wahrscheinlichsten eine Neoplasie anzeigt und die Anzahl an Tests zu bestimmen, die benötigt werden.

Bei 1000 ambulanten Patienten, die zum Teil keine Symptome, jedoch ein erhöhtes Risiko für eine kolorektale Neoplasie hatten, sowie zum Teil mit Symptomen und die sich einer elektiven Koloskopie unterziehen mussten und freiwillig den immunochemischen Hämoglobintest durchführten, wurde der Hämoglobingehalt in drei Stuhlentleerungen gemessen und der höchste Wert mit den Befunden der Koloskopie verglichen. Gemessen wurden die Sensitivität, die Spezifität, der Vorhersagewert, Wahrscheinlichkeitsratios, und die 95%-Konfidenzintervalle der Hämoglobinmessungen im Stuhl auf ein klinisch signifikantes Neoplasma und deren Beziehung zu der gemessenen Hämoglobinmenge sowie die Anzahl der durchgeführten Tests.

Ergebnisse: Die Koloskopie identifizierte bei 91 Patienten klinisch signifikante Neoplasien (Krebs bei 17 Patienten und fortgeschrittenen Adenome bei 74 Patienten). Es wurden 3 Tests durchgeführt und der Hämoglobin-Grenzwert von 75 ng/ml als Puffer, ergab eine Sensitivität und Spezifität von 94,1% beziehungsweise 87,5% für Krebs und 67% beziehungsweise 91,4% für alle anderen klinisch signifikanten Neoplasien.

Einschränkungen: Die Methode der Stuhlprobenentnahme ist zwar standardisiert, die Probengröße hängt jedoch von der Stuhlkonsistenz ab. Bei einigen Patienten wurden die Tests unter Aspirin und Antikoagulantientherapie durchgeführt. Die Patienten der Studie waren Hochrisikopatienten, die Ergebnisse sind deshalb möglicherweise nicht auf Patienten mit durchschnittlichem Risiko zu übertragen.

Fazit: Der quantitative immunochemische Test auf okkultes Blut im Stuhl hat eine gute Sensitivität und Spezifität zur Aufdeckung von klinisch signifikanten Neoplasien. Die Testergebnisse beim Screening von Durchschnitts-Risikopatienten sind jedoch unbekannt.

  1. Levi Z et al. A quantitative immunochemical fecal occult blood test for colorectal neoplasia. Ann Intern Med 2007 Feb 20; 146:244-55.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013