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Hormone und Sexuelle Dysfunktion während der Menopause, 2007

Schlüsselwörter: Hormone, Testosteron, Sexuelle Dysfunktion, Menopause, Postmenopause, Frauen, Sex. Östrogene ,Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Sexuelle Dysfunktion (sexuelle Funktionsstörung) beinhaltet neben der Störung des körperlichen Empfindens auch das subjektive Empfinden. Sexuelle Funktionsstörung betrifft schätzungsweise ca. 40% der US-Frauen. Sie nimmt während der Menopause zu. 

Eine aktuelle Studie (1) untersuchte die Frage, ob  Sexuelle Dysfunktion während Menopause mit hormonellen Änderungen verknüpft ist.  Insgesamt wurden 300 Frauen mittleren Alters für 3 Jahre beobachtet.

Ca. eindrittel der Frauen erfüllten die Kriterien für  Sexuelle Dysfunktion. Multivariable Analysen zeigten, dass sexuelle Funktionsstörung während der Menopause ansteigt. Frauen in der Postmenopause hatten 2.3x höheres Risiko an sexuelle Funktionsstörung zu leiden. Höhere Serumwerte von DHEA ging mit einer niedrigen Wahrscheinlichkeit für Sexuelle Dysfunktion einher. DHEA ist eine Vorstufe für männliche Hormone (Androgene) und auch für weibliche Hormone (Östrogene). Das Hormon Dehydroepiandrosteron (DHEA) wird in der Nebennierenrinde produziert. Die Serumspiegel der anderen Geschlechtshormone zeigten keine Assoziationen zur Sexuellen Funktionsstörung.

Weitere Risiko-Faktoren für sexuelle Dysfunktion waren: fehlernder Sex-Partner, Angststörung und noch zu Hause wohnende Kinder unter 18 Jahren.

Fazit: Die Autoren ziehen die Schlussfolgerung, dass Sexuelle Dysfunktion während Menopause zunimmt. Faktoren, die mit einer Sexuelle Dysfunktion assoziiert sind niedrige DHEA-Werte, fehlender sexueller Partner, Angstörungen und zu Hause wohnende Kinder unter 18 Jahren

Medknowledge-Anmerkung: Der Testosteronpflaster Intrinsa® ist 2006 in EU für Frauen zugelassen, die nach der Entfernung der Eierstöcke und der Gebärmutter unter Libidoverlust (sexuelle Lustlosigkeit)  leiden.

  1. Gracia CR et al. Hormones and sexuality during transition to menopause. Obstet Gynecol 2007 Apr; 109:831-40.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013