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Adenotonsillektomie (ATE: Tonsillektomie und Adenoidektomie) verbessert das Schlafverhalten, die Atmung und die Lebensqualität von Kindern, nicht jedoch ihr Verhalten, 2007

Schlüsselwörter: Kinder, Rachenmandeln Operation, Polyp, Adenotonsillektomie, ATE, Adenotonsillotomie, ATT, Lebensqualität, Adeno-tonsillektomie, Mandeln, Mandelentfernung, Atmung, Schlafen, Infektionen, Entwicklung, Kind, Tonsillectomy, Adenoidectomy, Rachenmandel Entfernung, Polypenentfernung, Adenotomie

Hintergrundinformation:

Tonsillektomie: Mandeloperation

Adenoidektomie: Operative Rachenmandel-Entfernung

Adenotonsillektomie (ATE) verbessert in der Regel bei Kindern die obstruktiven schlafbezogenen Atemstörungen (OSA).  Eine aktuelle Studie (1) untersuchte, ob Adenotonsillektomie auch die Entwicklungsverzögerung sowie Verhaltens-Probleme, die bei Kindern oft mit OSA einhergehen, verbessert.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1):

ZIELSETZUNG: Ziel der Studie war eine Datenerhebung zur Beurteilung elterlicher Perspektiven hinsichtlich Veränderungen des Schlafverhaltens, der Atmung und der Lebensqualität (QOL, Quality of Live) von Kindern nach Adenotonsillektomie sowie die Erfassung möglicher kindlicher verhaltensbezogener, d.h. neurobehavioraler Aspekte. 

STUDIENDESIGN: Die vorliegende retrospektive Kohortenstudie beinhaltet Daten von Kindern, die im Zeitraum 1993 bis 2001 untersucht wurden und bis auf die Diagnose „Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (OSAS)“ gesund waren. Verglichen wurden diejenigen  Kinder, die einer Adenotonsillektomie unterzogen wurden, mit solchen, die diesen Eingriff nicht erhielten. Den Eltern von 473 Kindern (181 Mädchen; 292 Jungen) im Alter von 2 Jahren und älter wurde ein Fragebogen zugesandt, um Angaben zur Lebensqualität (QOL) und zu  Veränderungen des klinischen und verhaltensbezogenen Verlaufs zu erfassen. Bei 94 Kindern im Alter von 3 Jahren und älter wurde zur Erhebung möglicher neurobehavioraler Veränderungen der Conners’ Parent Rating Scale-Revised (CPRS-R) eingesetzt; die drei Erhebungszeitpunkte waren  1. präoperativ/präsomnografisch, 2. postoperativ/postsomno-grafisch sowie 3. aktuell.  

ERGEBNISSE: Der Rücklauf der Fragebögen betrug 35 % (166 Fragebögen). 138 Fragebögen waren komplett mit schriftlichem Einverständnis ausgefüllt und konnten der Auswertung zugeführt werden. Verglichen mit den Angaben der Eltern nicht operierter Kinder, berichteten die Eltern derjenigen Kinder mit Adenotonsillektomie häufiger über Verbesserungen des Schlafverhaltens, der Atmung und der Lebensqualität. Nicht beobachtet wurden jedoch positive Effekte bezüglich Konzentration, schulischer Leistungen sowie intellektueller und allgemeiner Entwicklung der Kinder. Die Auswertung des CPRS-R ergab in allen Subskalen sowohl im kurz- als auch mittelfristigen Verlauf keinen Hinweis auf signifikante Effekte der Adenotonsillektomie.  

ZUSAMMENFASSUNG: Aus elterlicher Perspektive verbessert eine Tonsillektomie häufig das Schlafverhalten, die Atmung und die Lebensqualität der Kinder, nicht jedoch deren verhaltensbezogene, d.h. neurobehaviorale Entwicklung.

  1. Constantin E et al. Adenotonsillectomy improves sleep, breathing, and quality of life but not behavior. J Pediatr 2007 May; 150:540-6

  2. Tonsillectomy - Tonsil and Adenoid Surgery

 

 

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Stand: 25. Mai 2013