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Alarmsymptome
mit Aussagekraft bei Krebs, 2007
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| Schlüsselwörter:
Darmkrebs, Kolorektalkrebs, Lungenkrebs, Ösophaguskarzinom,
Hämaturie, Blut im Urin, Dysphagie, Schluckstörung, Hämoptyse,
Bluthusten, Blutung, Enddarm, Alarmsmptome, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Hämaturie
(Blut im Urin), Dysphagie (Schluckstörung), Hämoptyse
(Bluthusten) und Blutung aus dem Enddarm (rektale
Blutung) sind Alarmsymptome, die sehr ernst genommen
werden müssen.
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Bei
welchen Symptomen müssen die Ärzte Alarm schlagen?
Studie in BMJ untersuchte anhand der Daten von
762.325 über 15-jährigen Patienten aus 128
Hausarztpraxen in England, um die Stellenwert der
Aussagekraft der Alarmsymptome bei Krebskrankheiten
zu evaluieren.
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Jeder
der Vier Symptome (Hämaturie, Dysphagie, Hämoptyse
und rektale Blutung) war in den ersten 3 bis 6
Monate des Auftretens mit einem signifikant erhöhten
Risiko für Krebsdiagnose assoziert.
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Der
prädiktive Wert für Darmkrebs betrug 2% bei Frauen
mit rektaler Blutung, und 5,7% für Ösophaguskrebs
bei Männern mit Dysphagie. Nach 3 Jahren sanken die
prädiktiven Werte signifikant. Gleichzeitig stiegen
die die prädiktiven Werte im Alter dramatisch an:
Beispielsweise betrug der prädiktive Wert von Hämoptyse
für Lungenkrebs bei 75- bis 84-jährigen Männern
17%.
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Fazit:
Die Autoren ziehen die Schlussfolgerung, dass die
Vier-Alarmsymptome mit einem stark erhöhten Risiko
einer Krebskrankheit einhergehen; die
Krebsdiagnose-Wahrscheinlichkeit hängt vom
Geschlecht, Lebensalter und Zeitpunkt des Auftretens
der Symptome ab.
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Jones
R et al. Alarm symptoms in early diagnosis of
cancer in primary care: Cohort study using
General Practice Research Database. BMJ 2007 May
19; 334:1040
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Siehe
auch: Krebserkrankungen:
Alarmsymptome haben Aussagekraft
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