Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs): gezieltes Operation und Chemotherapie koordiniert durch gynäkologische Onkologen bessert Überleben, 2007

Schlüsselwörter: Onkologen, Frauen, Gynäkologische Onkologie, Onkologe, Ovarialkarzinom, Eierstockkrebs, Chirurgie, Staging, Operation, Chemotherapie, Überleben, Mortalität, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Primäre Operation nach Staging und Chemotherapie verbessert bei Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs) Überleben. Die wichtigsten weiteren Faktoren, die mit einer besseren Überlebensrate assoziert waren: Behandlung durch gynäkologische Onkologen, junges Alter, Frühstadium sowie niedrige Malignitätsgrad des Tumors.

Studie in Obstetrics Gynecology: Der Einfluss des gynäkologischen Onkologen auf die Überlebenszeit von Patientinnen mit Ovarialkarzinom (1)

Das Ziel der Studie im „Journal of Obstetrics and Gynaecology“ war, den Einfluss eines gynäkologischen Onkologen auf die Behandlung und die Ergebnisse bei Patientinnen mit  Ovarialkarzinom zu untersuchen. Die Daten aus den Jahren 1994 bis 1996 sind dem kalifornischen Krebsregister entnommen.

Ergebnisse: Von 1491 Patientinnen mit einem mittleren Lebensalter von 65 Jahren erhielten nur 34,1% eine Therapie durch einen gynäkologischen Onkologen (Gruppe A) während 65,9% von anderen Ärzten behandelt wurden (Gruppe B). Die Frauen in Gruppe A waren verglichen mit denen der Gruppe B wohlhabender, hatten einen höheren Bildungsstand, wurden eher als Büroangestellte eingestuft und lebten in städtischen Regionen. Patientinnen, die von gynäkologischen Onkologen behandelt wurden, hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit, eine chirurgische Therapie als Erstbehandlung zu erhalten (91,9 % versus 69,1 %), mit fortgeschritteneren (Stage III-IV) Tumoren zu erscheinen (78,2 % versus 70,5 %), häufiger Grad 3-Tumoren zu haben (90 % vs. 70,1 %) und eine Chemotherapie zu erhalten (90,0 % vs. 70,1 %). Frauen in Gruppe B hatten ein vierfach höheres Risiko kein Tumor-Staging zu erhalten (8 % versus 2,1 %). Die krankheitsspezifische 5-Jahres-Überlebnsrate der Gruppe A war 38,6 % verglichen mit 30,3 % in Gruppe B. Bei der multivariablen Analyse waren ein frühes Stadium, geringerer Grad und Behandlung durch einen gynäkologischen Onkologen unabhängige prognostische Faktoren für eine verbesserte Überlebenszeit. Nach dem Anpassen der chirurgischen Therapie und der Chemotherapie gab es keine Verbesserung der Überlebenszeit, die mit der Behandlung durch einen gynäkologischen Onkologen assoziiert war.

Fazit: Diese Studie an 1491 Frauen ergab eine höhere Wahrscheinlichkeit für ein Tumorstaging und eine Chemotherapie, wenn die Patientin von einem gynäkologischen Onkologen behandelt wurde. Stadium, Grad und Behandlung der Krankheit durch einen gynäkologischen Onkologen waren wichtige Faktoren für die Prognose. 

  1. Chan JK et al. Influence of the gynecologic oncologist on the survival of ovarian cancer patients. Obstet Gynecol 2007 Jun; 109:1342-50.

 

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013