Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

SSRI und weitere Antidepressiva in der Frühschwangerschaft und Risiko für angeborene Defekte, 2007 - Nachtrag-Studie von 2014

Schlüsselwörter: Serotonin-Reuptake-Inhibitoren, Hemmer, Depression, Schwangerschaft, Serotonin-Syndrom, angeborene Defekte, Antidepressiva, Einnahme, SSRI, Entzugssyndrom, Babys, Neugeborene, Babys, Nebenwirkungen, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 
Zwei aktuelle Fall-Kontroll-Studien in NEJM 2007

Die amerikanische Arzneibehörde FDA hatte 2006 Warnungen zum Einsatz von Antidepressiva aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Reuptake-Inhibitoren (SSRI) herausgegeben (2). Es ging um Risikoabwägung zwischen der Gefahr eines Rückfalls in die Depression, wenn Schwangere die SSRI absetzen und mögliche schwerwiegende Nebenwirkungen der SSRI auf Ungeborene.

Zwei aktuelle Fall-Kontroll-Studien in NEJM (1, 2)  gingen der Fragestellung nach, ob SSRI das Risiko  für angeborene Defekte, wie angeborene Herzfehler,  erhöhen. Die zweite Studie untersuchte vor allem Auswirkungen vom dem SSRI Paroxetin (Tagonis) während der Frühschwangerschaft.

Fazit: Die beiden Studien zeigten, dass der mütterliche Einsatz von SSRI während der Frühschwangerschaft nicht mit einem signifikanten Risiko für angeborene Defekte assoziiert war. Das Risiko für spezifische kongenitale Herzfehler in der Unterkategorie war minimal erhöht (nicht höher als 2%). Diese geringen Risiken müssten gegen der Gefahr einer Depressionsrezidiv abgewogen  werden.

Nachtrag-Studie 2014

Auch eine spätere grosse Studie in NEJM (5) zeigte, dass SSRIs und weitere Antidepressiva nicht mit einem signifkanten Anstieg des Risikof für kardiale Fehlbildungen während des ersten Trimesters der Schwangerschaft assoziiert ist.

  1. Alwan S et al. Use of selective serotonin-reuptake inhibitors in pregnancy and the risk of birth defects. N Engl J Med 2007 Jun 28; 356:2684-92

  2. Louik C et al. First-trimester use of selective serotonin-reuptake inhibitors and the risk of birth defects. N Engl J Med 2007 Jun 28; 356:2675-83.

  3. FDA-Warnung: SSRI-Risiken in der Schwangerschaft, 20. Juli 2006

  4. Schwangerschaft und Depression

  5. Krista F. Huybrechts et al: Antidepressant Use in Pregnancy and the Risk of Cardiac Defects. N Engl J Med 2014; 370:2397-2407

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013