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Cerebralangiographie
und Neurologische Komplikationen, 2007
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| Schlüsselwörter:
Zerebralangiographie, Cerebral-angiographie, Thromboembolie, Apoplex,
TIA, transitorische ischämische Attacke, Anfall, Angiografie,
Stroke, Thrombose, Embolie, Schlaganfall, Blutung, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Komplikationen
bei diagnostischer Cerebralangiographie -
Beurteilung von 19826 konsekutiven Patienten bei
einer in der Radiology-publizierten Studie (1) –
Neurologische Komplikationen traten innerhalb von 24
Stunden in 2,6% der Fälle, die häufigste war
transitorische ischämischen Attacke (TIA, 2%) - Bei
einer insgesamt niedrigen Rate traten neurologische
Komplikationen am meisten bei Patienten, die für
arteriosklerotische zerebrovaskuläre Krankheiten
untersucht wurden. Daher ist bei fraglichen
Indikationen, wie Evaluierung der asymptomatischen
im Sono-Doppler-diagnostizierten Karotisstenose,
besondere Vorsicht geboten.
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Studie
(1): Komplikationen bei diagnostischer
Cerebralangiographie: Beurteilung von 19826
konsekutiven Patienten.
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ZIEL:
Die Komplikationen bei diagnostischer cerebraler
Katheterangiographie sollten retrospektiv bei 19826
Patienten analysiert werden.
MATERIAL
UND METHODEN: Die HIPAA (Health Insurance
Portability and Accountability Act) -konforme Studie
war vom Institutional Review Board zugelassen,
einschließlich des Verzichts auf Einwilligungserklärungen.
Ausgewertet wurden Daten von 19826 konsekutiven
Patienten, bei denen eine Cerebralangiographie an
einer Klinik im Zeitraum zwischen 1981 und 2003 zu
diagnostischen Zwecken durchgeführt wurde. Daten zu
Patienten, Verfahren und Komplikationen wurden
zusammengefasst. Neurologische, systemische und
lokal begrenzte Komplikationen wurden anhand der
Ergebnisse des klinischen Follow-up der einzelnen
Angiographien dokumentiert. Ereignisse innerhalb von
24 h nach Angiographie wurden als verfahrensbezogene
Komplikationen eingestuft. Mit Hilfe einer
multivariablen Analyse wurden patienten- und
verfahrensbezogene Faktoren bestimmt, die
signifikant mit neurologischen Komplikationen
assoziiert waren.
ERGEBNISSE:
Bei 522 (2,63%) Untersuchungen traten neurologische
Komplikationen auf, von denen 27 (0,14%) ein
Schlaganfall mit permanenter Behinderung waren. 12
Todesfälle wurden verzeichnet (0,06%). Die häufigste
Komplikation war ein Hämatom an der Zugangsstelle
(4,2%). Unabhängig voneinander mit einem erhöhten
Risiko für neurologische Komplikationen assoziiert
waren: Abklärung einer atherosklerotischen
cerebrovaskulären Erkrankung (Odds Ratio [OR]
2,494), Abklärung subarachnoidaler Hämorrhagien
(OR 2,523) sowie Komorbidität von häufigen
transitorischen ischämischen Attacken (OR 1,674).
Folgende Faktoren waren mit einem verminderten
Risiko für neurologische Komplikationen unabhängig
voneinander assoziiert: steigende Zahl von Jahren,
die seit dem Eingriff verstrichenen waren (OR 0,659
im 5-Jahres-Intervall) sowie das Einbeziehen eines
Praktikanten in die Behandlung (OR 0,710).
SCHLUSSFOLGERUNG:
Aus der Übersichtsarbeit erschließt sich eine
relativ niedrige Komplikationsrate bei
diagnostischer cerebraler Katheterangiographie.
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