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Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK): nichtinvasive bildgebende Diagnostik, 2007

Schlüsselwörter: Duplexultraschall, Magnetresonanzangiographie, MRA, NMR, MRT, Tomographie, CT-Angiographie PAVK, Statin-Therapie, Simvastatin, Zocor, Statine, Cholesterin-Senkung, Periphere arterielle Verschlusskrankheit, Gefäße, Verschluß, PTI, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Studien-Übersicht in BMJ (1):  Kontrastmittelverstärkte Magnetresonanzangiographie (MRA) war bei der Diagnostik der  symptomatischen PAVK genauer als Duplex-Sono und CT-Angiographie

Das Ziel der systematischen Nachuntersuchung im British Medical Journal war es, die diagnostische Treffsicherheit des Duplexultraschalls, der Magnetresonanzangiographie (MRA) und der CT-Angiographie (CTA) als Einzeluntersuchungen oder in Kombination zur Beurteilung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit der unteren Extremität zu bestimmen. Ferner wurde der Einfluss dieser Untersuchungsmethoden auf die Führung der Patienten und die Behandlungsergebnisse sowie die Hinweise bezüglich der Haltung der Patienten gegenüber diesen Untersuchungstechniken untersucht und vorhandene Daten über unerwünschte Ereignisse zusammengefasst.  

Zwei unabhängige Untersucher wählten 107 Studien für die systematische Übersicht aus, 58 davon lieferten Daten über die diagnostische Treffsicherheit, eine über die Ergebnisse bei den Patienten, vier über die Haltung der Patienten und 44 über unerwünschte Ereignisse. Die Qualitätsprüfung warf ein Licht auf die Grenzen der Methoden und die Qualität der Berichterstattung. Die meisten der eingeschlossenen Studien berichteten über Ergebnisse in einem arteriellen Segment anstatt einer Extremität oder bei einem Patienten, was nicht auf eine Ansammlung von Segmenten bei einem einzelnen Patienten übertragen werden kann, so dass die Zahlen für die Spezifitäten zu hoch eingeschätzt sein könnte.

Für die Entdeckung einer mehr als 50%igen Stenose in einem Gefäß der unteren Extremität hatte die Kontrastmittelverstärkte Magnetresonanzangiographie die höchste diagnostische Treffsicherheit mit einer mittleren Sensitivität von 95% und einer mittleren Spezifität von 97%. Die entsprechenden Ergebnisse für die CT-Angiographie waren 91% und 91%, für den Duplexultraschall 88% und 96%. Eine kontrollierte Studie berichtete über keine signifikanten Unterschiede bei den Ergebnissen von Patienten, die nach Behandlungsplänen basierend  entweder nur auf dem Duplexultraschall oder dem konventionellen Kontrastangiogramm  therapiert wurden, obwohl bei 22%der Patienten eine zusätzliche Kontrastangiographie benötigt wurde um den Behandlungsplan aufzustellen. Die nur begrenzt erhältlichen Nachweise lassen vermuten, dass Patienten die MRA (mit oder ohne Kontrastmittel) der Kontrastangiographie vorziehen wobei die Hälfte keine Präferenz zwischen der MRA und dem Duplexultraschall ausdrückt (gilt für Patienten, die keine Kontraindikationen für die Magnetresonanzangiographie hatten, wie z.B. Klaustrophobie). Soweit Daten über unerwünschte Ereignisse vorlagen, war die MRA mit dem höchsten Anteil an unerwünschten Ereignissen assoziiert, diese waren jedoch mild ausgeprägt. Obwohl selten, waren die schwerwiegendsten unerwünschten Ereignisse mit der Kontrastangiographie assoziiert.

Fazit: Die Kontrastverstärkte MRA scheint spezifischer zu sein als die CT-Angiographie (das heißt, besser darin, eine mehr als 50%ige Stenose auszuschließen) und sensitiver als der Duplexultraschall (das heißt, besser geeignet, eine mehr als 50%ige Stenose aufzudecken) und wurde im allgemeinen von den Patienten gegenüber der Kontrastangiographie bevorzugt. Die CT-Angiographie wurde ebenfalls gegenüber der Kontrastangiographie bevorzugt. Über die Präferenz der Patienten zwischen dem Duplexultraschall und der Kontrastangiographie lagen keine Daten vor. Wenn sie zur Verfügung steht, kann die Kontrastverstärkte MRA eine brauchbare Alternative zur Kontrastangiographie sein.       

  1. Collins R et al. Duplex ultrasonography, magnetic resonance angiography, and computed tomography angiography for diagnosis and assessment of symptomatic, lower limb peripheral arterial disease: Systematic review. BMJ 2007 Jun 16; 334:1257.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013