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Lone
atrial fibrillation (Lone Afib): Gute Langzeitprognose für
Patienten mit idiopathischem Vorhofflimmern ohne strukturelle
Herzerkrankung, 2007
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| Schlüsselwörter:
Lone atrial fibrillation, Prognose, Überleben, Antikoagulation,
Absolute Arrythmie, Tachyarrytmia absoluta, Thrombose, Embolie,
Marcumar, idiopathisches Vorhofflimmern, ACTIVE W-Studie, orale
Antikoagulanzien, ASS, Clopidogrel, Plavix, Iscover, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Eine
Studie in Circulation (1) mit einer 25-jährigen
Beobachtungsphase zeigte, dass Patienten mit Lone
atrial fibrillation (idiopathisches Vorhofflimmern
ohne Herzerkrankung) ähnliche Überlebensraten und
Schlaganfallinzidenz wie gesunde Personen haben. Bei
den 76 Patienten, bei denen die Diagnose
idiopathisches Vorhofflimmern festgestellt wurde,
betrug die Überlebensrate nach 15 Jahren 92% und
nach 30 Jahren 68%,
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Ausführlichere
Daten der aktuellen Studie (1):
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HINTERGRUND:
Der Langzeitverlauf der „lone atrial fibrillation“
(Vorhofflimmern ohne strukturelle Herzerkrankung)
ist unbekannt. In der vorliegenden Studie sollten
Rate und Prädikatoren der Progression von
paroxysmalem zu permanentem Vorhofflimmern über
einen Beobachtungszeitraum von 30 Jahren untersucht
werden. Zudem sollte das Langzeitrisiko für
Herzinsuffizienz, Thromboembolie und Versterben im
Vergleich zu einer Kontrollpopulation bestimmt
werden.
METHODEN
UND ERGEBNISSE: In einem Langzeit-Follow-up wurden
Patienten aus Olmsted County (Minnesota) betrachtet,
bei denen zwischen 1950 und 1980 eine erste Episode
von Vorhofflimmern ohne begleitende Herzerkrankung
oder Hypertonie dokumentiert wurde. 76 Patienten
dieser besonderen Kohorte erfüllten die
Einschlusskriterien der Studie. Als Anfangsdiagnose
war eine paroxysmale (n=34), eine persistierende
(n=37) oder eine permanente (n=5) „lone atrial
fibrillation“ angegeben. Mittleres Alter bei
Diagnose war 44,2+/-11,7 Jahre; 78% waren Männer.
Die mittlere Dauer des Follow-up lag bei 25,2+/-9,5
Jahren. 22 von 71 Patienten mit paroxysmaler oder
persistierender „lone atrial fibrillation“
entwickelten im Verlauf ein permanentes
Vorhofflimmern. Das Gesamtüberleben der 76
Patienten mit „lone atrial fibrillation“ lag
nach 15 Jahren bei 92% und nach 30 Jahren bei 68%.
Dies kommt den Ergebnissen in der Alters- und
Geschlechts-adaptierten Minnesota-Gruppe gleich, in
der das Gesamtüberleben bei 86% und 57% lag. Das
Gesamtüberleben ohne Herzinsuffizienz fiel etwas
niedriger als erwartet aus (p=0,051). Während der
ersten 25 Jahre des Follow-up entsprach das Risiko für
Schlaganfall oder transitorische ischämische
Attacke dem erwarteten Wert. Für spätere
Zeitpunkte ergab sich ein Anstieg (p=0,004), wenn
auch mit großem KI. Alle Patienten mit
cerebrovaskulärem Ereignis entwickelten > oder =
1 Risikofaktor für eine Thromboembolie.
SCHLUSSFOLGERUNGEN:
Progression und Komplikationen des Vorhofflimmerns
werden wesentlich von den Komorbiditäten
beeinflusst. Alter und Entwicklung einer Hypertonie
steigern das Risiko einer Thromboembolie.
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Jahangir
A et al. Long-term progression and outcomes with
aging in patients with lone atrial fibrillation:
A 30-year follow-up study. Circulation 2007 Jun
19; 115:3050-6.
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