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Das “Restless legs Syndrom”: Prävalenz und Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche - die „Peds REST“- Studie, 2007

Schlüsselwörter: Kinder, Erwachsene, Medikament, Arzneimittel, Therapie, Behandlung, Pramipexol, Sifrol, Dopaminagonist, Restless Legs Syndrom, RLS, unruhige Beine, Dopamin, Ropinirol, Adartrel, L-Dopa, Parkinson, Missempfindungen, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Für ca. 2% der Kinder und Jugendliche treffen die diagnostischen Kriterien für Kinder-RLS (1) zu  – Genetische Disposition in Studien nachgewiesen (2) - Ob Medikamente (3), die bei Erwachsenen-RLS eingesetzt werden, auch therapeutische Vorteile bei  Kinder-RLS bringen muss noch in weiteren randomisierten Studien untersucht werden.

ZIELSTELLUNG: Das “Restless legs Syndrom”, eine verbreitete neurologische Schlafstörung tritt bei 5% bis 10% der Erwachsenen in den USA und in Westeuropa auf. Obwohl etwa 25% der Erwachsenen mit dem “Restless legs Syndrom” den Beginn erster Symptome bereits im Alter zwischen 10 bis 20 Jahren angeben, gibt es sehr wenig Literatur über Studien bei Kindern und Jugendliche zur Prävalenz dieses Syndroms. In dieser ersten Populationsstudie wurden spezifische pädiatrische diagnostische Kriterien verwendet, um die Prävalenz und den Leidensdruck des “Restless legs  Syndroms” in 2 Altersgruppen (8 bis 11 sowie 12 bis 17 Jahre) zu untersuchen.

METHODEN: Initial zum Thema der Befragung verblindete Familien

wurden aus einer großen Zahl von Freiwilligen für Forschungsumfragen im

Vereinigten Königreich und in den USA rekrutiert. Die gesamte Administration erfolgte via Internet und die Ergebnisse wurden nach Alter und Geschlecht stratifiziert. Die pädiatrischen Diagnosekriterien des “Restless legs Syndroms” von 2003 wurden verwendet und Fragen wurden spezifisch formuliert, um auszuschließen, daß Patienten mit positionsabhängigem Unbehagen oder mit Beinkrämpfen, Arthralgien oder schmerzenden Muskeln als Patienten mit “Restless legs Syndrom” gezählt werden.

ERGEBNISSE: Es wurden Daten von 10,523 Familien erhoben. 1,9% der 8- bis 11-Jährigen und 2,0% der 12- bis 17- Jährigen erfüllten die Diagnosekriterien für das “Restless legs Syndrom”. Mittelgradig oder schwer beeinträchtigende Symptome des “Restless legs Syndrom” traten mehr als zweimal oder zweimal pro Woche bei 0,5% bzw. 1,0% der Kinder auf. Es wurden überzeugende Beschreibungen der Symptome des

“Restless legs Syndrom” geliefert. Es wurden keine signifikanten

Geschlechtsunterschiede gefunden. In >70% der Familien berichtete mindestens ein biologisches Elternteil über Symptome des “Restless legs Syndroms”, wobei in 16% der Familien beide Elternteile betroffen waren. Schlafstörungen waren signifikant häufiger bei Kindern und Jugendlichen mit “Restless legs Syndrom” als in der Kontrollgruppe (69,4% versus 39,6%). Auch waren in der Anamnese berichtete "zunehmende Schmerzen" signifikant häufiger bei Kindern und Jugendlichen mit “Restless legs Syndrom” als in der Kontrollgruppe (80,6% versus 63,2%). Mehrere Auswirkungen wurden mit dem “Restless legs Syndrom” im Zusammenhang stehend angegeben, z.B. 49,5% vermerkten einen "negativen Effekt auf die Stimmung". Weiterhin wurden Daten zu Begleiterkrankungen und

der Diagnose-Häufigkeit des “Restless legs Syndroms”. 

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Daten dieser Populationsstudie lassen Folgendes vermuten: Das “Restless legs Syndrom” ist für Kindern und Jugendliche sehr beeinträchtigend und kommt häufiger vor als Epilepsie oder Diabetes mellitus.

  1. Picchietti D et al. Restless legs syndrome: Prevalence and impact in children and adolescents — The Peds REST study. Pediatrics 2007 Aug; 120:253-66

  2. Stefansson H et al. A genetic risk factor for periodic limb movements in sleep. N Engl J Med 2007 Jul 18

  3. Ropinirol (Adartrel®): Dopaminagonist beim Restless-Legs-Syndrom (RLS)

 

 

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Stand: 25. Mai 2013