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Botulinumtoxin
bei Kindern mit Cerebralparese, 2007
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| Schlüsselwörter:
Botulinumtoxin, Botox, Kinder mit Cerebralparese, Spastik, Lähmung, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Bei
Kindern in der Botulinumtoxin-Gruppe kam es im
Vergleich zur Placebo-Gruppe zu Besserungen der
Spastiksymptome.
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Botulinumtoxin
verursacht eine Muskelschwäche mit Reduktion der
Spastizität durch eine Blockade der Impulsübertragung
von Nervenzellen auf Muskeln. Nach intramuskulärer
Injektion erreicht die Wirkung in der Regel nach
etwa zwei Wochen ihr Höhepunkt und klingt nach etwa
zwei bis drei Monaten wieder ab. Botulinumtoxin
wurde bereits gegen spastischen Lähmungen bei
Kindern eingesetzt, jedoch ohne die Änderungen der
Spastizität und der funktionellen motorischen Veränderungen
quantitativ zu messen.
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Eine
aktuelle Studie in Pediatrics hat die Wirksamkeit
von Botulinumtoxin Typ A bei 33 Kindern (mittlerer
Alter 5,5 Jahre) mit Cerebralparese
untersucht. Die Kinder mit spasticher Diplegia
(beidseitige Lähmung des gleichen Körperabschnitts)
erhielten entweder Placebo oder Botulinumtoxin Typ A
Injektionen (12 U/kg) in den Wadenmuskel beidseits.
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Im
Vergleich zur Placebo hatten die Kinder in der
Botulinumtoxin-Gruppe signifikante Besserungen der
elektromyographischen Messungen der Spastizität
nach 3 Wochen, jedoch nicht nach 8,12 und 24 Wochen.
Grobmotorische Muskelfunktion besserte sich in der
Botulinumtoxin-Gruppe nach 24 Wochen, jedoch nicht
in den 3 und 12 Wochen.
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Fazit:
Die Sicherheitsprofil von 12 U/kg Botulinumtoxin war
sehr gut. Obwohl es unter der Therapie mit
Botulinumtoxin zu statistisch signifikanten
Besserungen der Spastiksymptome kam, varierten die
Effekte zu sehr, und sie waren nicht stark genug, um
die Erwartungen der Eltern zu erfüllen.
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-
Bjornson
K et al. Botulinum toxin for spasticity in
children with cerebral palsy: A comprehensive
evaluation. Pediatrics 2007 Jul; 120:49-58.
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