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Aktuelle
Studie in Journal of Clinical Endocrinology (1):
Parathyreoidektomie war nach einem Jahr mit einer
verbesserten Knochendichte (BMD) an der Wirbelsäule
und Hüftgelenk (Femurkopf) assoziiert. Eine frühere
Studie in Journal of Clinical Endocrinology and
Metabolism (2) hatte gezeigt: Aasymptomatische
Patienten mit einem milden pHPT haben eine
verminderte Lebensqualität und mehr psychologische
Probleme als normale Kontrollgruppen, die operative
Therapie hatte gegenüber der ärztlichen Überwachung
keinen Vorteil hinsichtlich dieser Parameter
gebracht. Eine weitere Studie (3) zeigte 2004, dass
Parathyreoidektomie mit kleinen aber signifikanten
Vorteilen verknüpft war.
Alles
in allem zeigen diese Studien, dass
Parathyreoidektomie bei Patienten mit primären
mildem Hyperparathyreoidismus die
Knochendichte bewahrt.
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KONTEXT:
Es ist nicht bekannt, ob für Patienten mit
asymptomatischem primärem Hyperparathyreoidismus (PHPT)
die Parathyreoidektomie (PTx) oder ein konservatives
Vorgehen die bessere Behandlung darstellt. ZIEL:
Ziel dieser Studie war es, die heilende Wirkung der
PTx mit der einer konservativen Behandlung bei
Patienten mit leichtem asymptomatischen PHPT zu
vergleichen.
STUDIENDESIGN:
Diese prospektive, randomisierte Studie wurde in
einem Einweisungszentrum durchgeführt. PATIENTEN:
Es wurden 50 Patienten untersucht, für die keine
Indikationsstellung zur Nebenschilddrüsen-Operation
bestand gemäß der Empfehlungen der „Health
Consensus Development Conference“ zum
asymptomatischen PHPT der Nationalen
Gesundheitsinstitute der USA.
INTERVENTION:
Die Patienten wurden entweder zur PTx oder Nicht-PTx
randomisiert und wurden nach 6 Monaten sowie nach
einem Jahr untersucht.
HAUPTZIELKRITERIEN:
Unterschiede zwischen beiden Behandlungsgruppen
hinsichtlich der prozentualen Veränderungen der
Knochendichte (BMD) im Bereich der Lendenwirbelsäule
nach einem Jahr im Vergleich zum Befund vor
Behandlungsbeginn.
ERGEBNISSE:
Die Veränderung des BMD der Lendenwirbelsäule war
größer nach PTx (+4,16 +/- 1,13 für PTx vs. -1,12
+/- 0,71 für Nicht-PTx; P = 0,0002). Die Veränderung
des BMD der Hüfte war auch signifikant größer in
der PTx-Gruppe (+2,61 +/- 0,71 für PTx vs. -1,88
+/- 0,60 für Nicht-PTx; P = 0,0001). Es gab keinen
Unterschied im BMD im Radiusunterarmknochen („one-third“
Radius-Stelle) zwischen beiden Behandlungsgruppen
nach einem Jahr. Im Vergleich zu denen, die nicht
operiert wurden, zeigten die operierten (PTx)-Patienten
nach einem Jahr signifikante Unterschiede in vier Meßgrößen
der Lebensqualität anhand des 36 Fragen umfassenden
kurzen Gesundheitsauskunftsfragebogens: Körperschmerz
(P = 0,001), allgemeine Gesundheit (P = 0,008),
Vitalität (P = 0,003) sowie mentale Gesundheit (P =
0,017).
SCHLUSSFOLGERUNGEN:
Patienten mit mildem asymptomatischen primären
Hyperparathyreoidismus (PHPT), die sich einer
erfolgreichen Operation (PTx) unterzogen, zeigten
Verbesserungen von Knochendichte (BMD) und
Lebensqualität. Die meisten Patienten, die nicht
operiert wurden, zeigten keine Anzeichen einer
Progression.
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