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Kinder
mit akuter Pyelonephritis: orale oder parenterale
Antibiotika-Therapie?, 2007
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Nierenbeckenentzündung, Kinder, akute Pyelonephritis, oral,
parenteral, intravenös, Antibiotika, Kind, Niere, Parenchym,
Bakterien, Nierenentzündung, Harnwege, Harn, Urin,
Harnwegsinfektion, Säuglinge, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Es
gibt noch kein Konsensus, ob Kinder mit akuter
Pyelonephritis (bakterielle Nierenbeckenentzündung)
die Antibiotikatherapie oral oder parenteral
(intravenös) erhalten sollten. Mediziner aus
Italien untersuchten diese Fragestellung bei 502
Kindern (Alter zwischen einem Monat und sieben
Jahren) mit akuter Pyelonephritis aber ohne
anamnestisch bekannte Nierenkrankheit (1).
Die
Patienten erhielten entweder als orales Antibiotikum
Amoxicillin/Clavulansäure (Amoclav) für 10 Tage
oder parenteral Cetriaxon für drei Tage, gefolgt
von Amoclav für 7 Tage.
Die
Rate der Vernarbung des Nierenparenchyms nach 12
Monaten war in der oralen und parenteralen Gruppe ähnlich
(13.7% vs. 17.7%). Ebenfalls gab es keine
Unterschiede bei den Ergebnissen der Labor-Entzündungsparameter
und Urin-Untersuchung nach 72 Stunden.
Fazit:
Die Ergebnisse zeigten, dass Kinder mit akuter
Pyelonephritis sicher und effektiv auch nur mit
oraler Antibiose behandelt werden können. Oral
Antibiotika sind bei der ersten Episode einer akuten
Pyelonephritis genauso wirksam wie parenterale.
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Montini
G et al. Antibiotic treatment for pyelonephritis
in children: Multicentre randomised controlled
non-inferiority trial. BMJ 2007 Aug 25; 335:386.
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