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Statine
zur Herzinfarkt-Propyhlaxe – Langzeit-Ergebnisse der „The West
of Scotland Coronary Prevention Study“, 2007
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| Schlüsselwörter:
The West of Scotland Coronary Prevention Study.
Cholesterin-Leitlinien, NCEP 2004, kardiovaskuläre
Hochrisikopatienten, Fette, Herzinfarkt, Schlaganfall, HDL, LDL-Wert,
Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Die
Studie “The West of Scotland Coronary Prevention
Study” (1) hatte zum ersten Mal gezeigt, dass
Statine bei Patienten (mit hohem Cholesterin aber
ohne Herzinfarkt-Vorgeschichte) die Herzinfarkt- und
Mortalitätsrate senken können. Etwa 80% der
Patienten waren Ex-Raucher und ca. 5% hatten
bekannte Angina Pectoris. Während einer 5-jährigen
Beobachtungsphase kam es unter dem Statin
Pravastatin zu einer geringere Rate an nicht-tödlicher
Herzinfarkt und Mortalität durch KHK als unter
Placebo (5,5% vs. 7,9%).
Jetzt
haben die Mediziner weitere 10-Jahres-Daten der
Studie (2) präsentiert, sodass man insgesamt 15
Jahre auf die ursprünglichen Pravastatin- und
Placebo-Gruppe zurückblicken konnte. Die Studie,
die teilweise von der Pharmaindustrie gesponsert
wurde, zeigte folgendes:
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signifikant
niedrige KHK-Mortalitätsrate in der
Statin-Gruppe (5% vs. 6%)
-
signifikanter
Abfall der Gesamt-Mortalitätsrate in der
Statin-Gruppe (19% vs. 21%)
-
keine
Unterschiede in der tödlichen und nicht-tödlichen
Schlaganfallrate.
-
keine
Unterschiede in Krebsprävalenz-Rate
Fazit:
Diese Langzeitergebnisse zeigten, dass die
Statin-Wirkung zur Reduktion der Mortalität durch
KHK und Herzinfarkt anhaltend ist, wenn auch nur ein
kleiner Teil der Patienten kontinuierlich Statine im
Verlauf der Jahre einnahmen. Die Autoren führen
diesen Effekt auf die Stabilisierung der vorhandenen
Plaques an den Koronargefäßen und Hemmung der
KHK-Progression zurück.
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Shepherd
J, et al. Prevention of coronary heart disease
with pravastatin in men with
hypercholesterolemia. N Engl J Med 1995
Nov 16 333
1301-1307
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Ford
I et al. Long-term follow-up of the West of
Scotland Coronary Prevention Study.
N Engl
J Med 2007 Oct 11; 357:1477.
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