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Schädel-MRT: Asymptomatische Befunde im Gehirn relativ häufig, 2007

Schlüsselwörter: Läsion, Schädel-MRT, Asymptomatische Läsionen, Zufallsbefund, Gehirn, Befund, Magnetresonanztomographie, Neurochirurgie, Tumor, Meningeom, Adenom, Schädel, Computertomographie, CT, NMR, Tomographie, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

NEJM-Studie (1): Asymptomatische Hirninfarkte waren der häufigste Befund, gefolgt von Aneurysmen und benignen (gutartigen) Tumoren.

Magnetresonanztomographie (MRT) wird immer häufiger zur Diagnostik eingesetzt. Eine Studie aus den Niederlanden überprüfte anhand der Daten von 2000 Personen, die älter als 45 Jahre alt waren und sich einer Routine-Schädel-MRT unterzogen hatten, wie häufig Zufallsbefunde bei MRT diagnostiziert werden.  

Die Auswertung hat ergeben, dass asymptomatische Hirnläsionen sich bei mehr als 10% der Teilnehmer fanden. Die häufigsten Befunde waren: Asymptomatische Hirninfarkte (7,2%), zerebrale Aneurysmen (1,8%) und benigne (gutartige) Tumoren (1,6%). Die häufigsten benignen Tumoren waren Meningioma, vestibuläre Schwannome, and Hypophysen-Adenome.  

Nur 2 Personen haben über Symptome (Hörverlust) geklagt, die im Zusammenhang mit den Hirnläsionen standen.

Neurochirurgische Operationen  wurden lediglich bei zwei Personen durchgeführt.

Mehr als 95% der Personen hatten Läsionen der weißen Hirnsubstanz im Sinne einer subklinischen Vaskulopathie. Das Volumen der Läsionen nahm mit dem Alter zu.  

Medknowledge-Anmerkung: Die Ergebnisse dieser Studie zeigt noch einmal eindrucksvoll, wenn die Ärzte sich nicht an die klinischen Symptome orientieren und unkritisch High-Tech-Untersuchungen anordnen, werden viele Zufallsbefunde diagnostiziert, die keine therapeutischen Konsequenzen mit sich bringen.

Diese Zufallsbefunde jedoch ziehen dann weitere Kreise: unnötige Verunsicherung der Patienten, unnötige weitere Diagnostik und manchmal auch unnötige Interventionen.

  1. Vernooij MW et al. Incidental findings on brain MRI in the general population. N Engl J Med 2007 Nov 1; 357:1821.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013