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Zervixkarzinom-Screening:
Kann DNA-Test auf Humanes Papillomvirus den Pap-Test nach
Papanicolaou ersetzen?
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| Schlüsselwörter:
HPV-Infektion, humanes Papillomavirus, Vorsorge
Zervixkarzinomscreening, Gebärmutterhalskrebs, Screening,
Zervixkarzinom, Frauen, Human Papillomavirus Infektion, HPV,
Zytologie, Papanicolaou-Abstrich, Früherkennung,
Zervixkarzinom-Screening, Zytodiagnostik, Zervixabstrich nach
Papanicolaou, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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NEJM-Studie
(1): Im Vergleich zum Pap-Test hat der HPV-Test eine
höhere Sensitivität in der Detektion von
zervikalen intraepithelialen Neoplasien Grad 2 und
3.
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Zervixkarzinom-Screening:
DNA-Test auf Humanes Papillomvirus versus Abstrich
nach Papanicolaou.
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HINTERGRUND:
In einer randomisierten Studie sollte untersucht
werden, ob der DNA-Nachweis von onkogenen Humanen
Papillomviren (HPV) dem Abstrich nach Papanicolaou (Pap-Test)
beim Zervixkarzinom-Screening überlegen ist.
METHODEN:
Die Detektion von high-grade zervikalen
intraepithelialen Neoplasien (CIN) mittels eines
durch die FDA (Food and Drug Administration)
zugelassenen HPV-Tests und eines konventionellen
Pap-Tests wurde bei Frauen im Alter von 30 – 69
Jahren in Montreal und St. John's (Kanada)
verglichen. Bei Frauen mit einem abnormen
Pap-Testbefund oder einem positiven HPV-Test
(mindestens 1 pg high-risk HPV-DNA pro Milliliter)
wurde eine Kolposkopie mit Biopsie durchgeführt.
Zur Kontrolle erfolgte dies auch bei einer willkürlichen
Auswahl von Frauen mit negativem Testergebnis.
Sensitivität und Spezifität wurden auf
Verification-Bias korrigiert. ERGEBNISSE: Insgesamt
wurden 10154 Frauen randomisiert in die Untersuchung
eingeschlossen. Bei allen Frauen wurden beide Tests
in randomisierter Reihenfolge und an einem
Untersuchungstag durchgeführt. Die Sensitivität
des HPV-Tests für CIN II / III lag bei 94,6% (95%
Konfidenzintervall [KI], 84,2 bis 100), während der
Pap-Test eine Sensitivität von 55,4% (95% KI,
33,6 bis 77,2; p=0,01) erreichte. Die Spezifität
des HPV-Tests betrug 94,1% (95% KI, 93,4 bis 94,8),
die Spezifität des Pap-Tests 96,8% (95% KI, 96,3
bis 97,3; p<0,001). Die Reihenfolge der Tests
zeigte keinen Einfluss auf das Ergebnis. Der Einsatz
beider Tests zusammen ergab eine Sensitivität von
100% und eine Spezifität von 92,5%. Durch ergänzende
Triage-Untersuchung, entweder Pap-Test oder HPV-Test,
wurden weniger Patientinnen zur Kolposkopie überwiesen
als bei Anwendung nur eines Tests allein. Allerdings
war die Sensitivität bei Triage geringer. Es wurden
keine Nebenwirkungen berichtet.
SCHLUSSFOLGERUNGEN:
Im Vergleich zum Pap-Test hat der HPV-Test eine höhere
Sensitivität in der Detektion von zervikalen
intraepithelialen Neoplasien.
-
Mayrand
M-H et al. Human papillomavirus DNA versus
Papanicolaou screening tests for cervical
cancer.
N Engl
J Med 2007 Oct 18; 57:1579.
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