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Zervixkarzinom-Screening:
HPV-Test versus PAP-Test bei zervikalen Neoplasien, 2007
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| Schlüsselwörter:
zervikale intraepitheliale Neoplasien, HPV-Infektion, humanes
Papillomavirus, Vorsorge Zervixkarzinomscreening,
Gebärmutterhalskrebs, Screening, Zervixkarzinom, Frauen, Human
Papillomavirus Infektion, HPV, Zytologie, Papanicolaou-Abstrich,
Früherkennung, Zervixkarzinom-Screening, Zytodiagnostik,
Zervixabstrich nach Papanicolaou, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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NEJM-Studie
(1): Wenn bei Frauen Mitte 30 beim
Zervixkarzinom-Screening ein HPV-Test mit einem
Pap-Test kombiniert wird, ist die Inzidenz von
hochgradigen zervikalen intraepithelialen Neoplasien
und Zervixkarzinom im Folgescreening verringert.
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Zervixkarzinom-Screening:
Test auf Humanes Papillomvirus und
Papanicolaou-Abstrich
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HINTERGRUND:
Der Nachweis von Humanem Papillomvirus (HPV) beim
Zervixkarzinom-Screening führt zur Sensitivitätssteigerung
in der Detektion von high-grade zervikalen
intraepithelialen Neoplasien (CIN II / III). Unklar
ist, ob es sich dabei um eine Überdiagnose oder um
die Prävention von high-grade CIN und
Zervixkarzinom handelt.
METHODEN:
Im Rahmen eines Screening-Programms in der
schwedischen Bevölkerung wurden 12527 Frauen im
Alter von 32 bis 38 Jahren randomisiert im Verhältnis
1:1 auf zwei Gruppen verteilt. Bei der
Interventionsgruppe wurde ein HPV-Test plus ein
Abstrich nach Papanicolaou (Pap-Test) durchgeführt,
bei der Kontrollgruppe lediglich ein Pap-Test. Den
Frauen, die einen positiven HPV-Test und einen
Normalbefund im Pap-Abstrich aufwiesen, wurde im
Abstand von mindestens 1 Jahr ein zweiter HPV-Test
angeboten. Frauen mit persistierender Infektion
durch immer denselben high-risk HPV-Typ wurde eine
Kolposkopie mit Zervix-Biopsie angeraten. In der
Kontrollgruppe erhielten ebenso viele, zufällig
ausgewählte Frauen doppelt-verblindet einen
Pap-Abstrich sowie eine Kolposkopie mit Biopsie.
Anhand einer umfassenden Datenbank wurden die Frauen
für durchschnittlich 4,1 Jahre nachbeobachtet. Für
die bei Studienbeginn und beim Folgescreening
detektierten CIN II / III und Zervixkarzinome wurde
die relative Rate berechnet.
ERGEBNISSE:
Zu Studienbeginn war der Anteil von Frauen mit CIN
II / III oder Zervixkarzinom in der
Interventionsgruppe um 51% höher (95%
Konfidenzintervall [KI], 13 bis 102) als in der
Kontrollgruppe bei Frauen mit vergleichbaren Läsionen.
Im Folgescreening war der Anteil von Frauen mit CIN
II / III oder Zervixkarzinom in der
Interventionsgruppe um 42% niedriger (95% KI, 4 bis
64). Der Anteil der Frauen mit CIN III oder
Zervixkarzinom zeigte sich im Vergleich zu
Kontrollgruppen-Frauen mit Läsionen um 47%
verringert (95% KI, 2 bis 71). Frauen mit
persistierender HPV-Infektion hatten auch nach Überweisung
zur Kolposkopie ein hohes Risiko für CIN II / III
oder Zervixkarzinom.
SCHLUSSFOLGERUNGEN:
Wenn bei Frauen Mitte 30 im Zervixkarzinom-Screening
ein HPV-Test mit einem Pap-Test kombiniert wird, ist
die Inzidenz von CIN II / III und Zervixkarzinom im
Folgescreening verringert.
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Naucler
P et al. Human papillomavirus and Papanicolaou
tests to screen for cervical cancer.
N Engl
J Med 2007 Oct 18; 357:1589.
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