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ZIELSETZUNG:
Erfassung von Todesfällen sowie Verletzungen durch
Bettgitter-Polsterungen im frühen Kindesalter, die
potentiell vermeidbar gewesen wären.
STUDIEN
DESIGN: Die amerikanische Verbraucher-Kommission für
Produktsicherheit erhebt Daten zu freiwillig
gemeldeten Todesfällen und Verletzungen in
Zusammenhang mit kommerziellen Produkten. Diese Fälle
repräsentieren einen unbekannten Anteil der
Gesamtzahl an vorkommenden Unfällen. Die Studie
analysierte die Datenbank auf dokumentierte Todesfälle
durch Gitterbett-Polster im Zeitraum 1985 bis 2005.
Ebenso wurden andere Datenbanken von weiteren
Verbraucherkommisionen für Produktsicherheit
herangezogen, um Unfälle im Kinderbettchen zu
erfassen, welche durch alleinige Verwendung einer
Gitterstange möglicherweise hätten verhindert
werden können. Ferner wurden 22 handelsübliche
Gitterbettchen auf ihre Funktion hin untersucht und
Gefahrenquellen beschrieben.
ERGEBNIS:
27 Todesfälle durch Unfallfolge, die von Ärzten
und Gerichtsmedizinern beschrieben wurden, waren auf
Bettgitter-Polsterungen zurückzuführen. Der
Unfallmechanismus, der zum Tod führte, war
Ersticken und Strangulierung durch die Polsterbänder.
Weiterhin wurden 25 nicht ernste Verletzungen
registriert, meistens in Form von leichten
Kontusionen. So wiesen sämtliche handelsüblichen
Polsterungen gefährdende Eigenschaften auf.
ZUSAMMENFASSUNG:
Die Ergebnisse belegen, dass Gitterbett- und
Wiegenpolsterungen für das Kind äußerst gefährlich
sein können. Durch die Verwendung verhindert werden
lediglich geringfügige Verletzungen. Da die
Polsterungen Unfälle mit Todesfolge verursachen können,
sollten sie keinesfalls mehr im frühen Kindesalter
Verwendung finden.
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