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METHODEN:
MEDLINE (Januar 1966 bis Dezember 2006) sowie die
Websites des National Institute of Health Clinical
Trials und der FDA (Food and Drug Administration)
wurden nach folgenden Kriterien durchsucht:
randomisierte kontrollierte Studien mit mindestens
500 Teilnehmern, mit einem Follow-up von mindestens
3 Monaten und mit aufgeführten Nebenwirkungen.
Mithilfe eines Random-Effects-Modells wurden das
Relative Risiko (RR) und das 95%-Konfidenzintervall
(95% KI) für folgende Outcome-Messungen bestimmt:
Therapie-Abbruch aufgrund von Nebenwirkungen,
Verschlechterung der Nierenfunktion (Anstieg des
Serum-Kreatinin-Spiegels > 0,5 mg/dL
[Umrechnungsfaktor 88,4 ergibt µMol/L], Hyperkaliämie
(Serum-Kalium-Spiegel > 5,5 mEq/L
[Umrechnungsfaktor 1 ergibt mmol/L] sowie
symptomatische Hypotonie.
ERGEBNISSE:
Ausgewählt wurden vier Studien mit insgesamt 17337
Teilnehmern und einem mittleren Follow-up von 25
Monaten [11-41 Monate]. Bei Kombinationstherapie von
AT-II-RB plus ACE-Hemmer ergab sich gegenüber der
Kontrollbehandlung mit ACE-Hemmer alleine ein
signifikanter Anstieg der Therapieabbrüche aufgrund
von Nebenwirkungen sowohl bei Patienten mit
chronischer Herzinsuffizienz (RR 1,38; 95% KI
1,22-1,55]) als auch bei Patienten mit akutem
Myokardinfarkt und symptomatischer linksventrikulärer
Dysfunktion (RR 1,17; 95% KI 1,03-1,34). Bei beiden
klinischen Gegebenheiten zeigte sich eine
signifikant verschlechterte Nierenfunktion (RR 2,17;
95% KI 1,59-2,97 beziehungsweise RR 1,61; 95% KI
1,31-1,98), eine Hyperkaliämie (RR 4,87; 95% KI
2,39-9,94 beziehungsweise RR 1,33; 95% KI,
0,90-1,98, nicht signifikant) und eine
symptomatische Hypotonie (RR 1,50; 95% KI 1,09-2,07
beziehungsweise RR 1,48; 95% KI 1,33-3,18).
SCHLUSSFOLGERUNG:
Die Kombinationstherapie mit AT-II-RB plus
ACE-Hemmer war bei Patienten mit symptomatischer
linksventrikulärer Dysfunktion mit deutlich
gesteigerten Nebenwirkungen assoziiert.
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