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Multimodale
Therapie bei Frühstadium-Brustkrebs kann bei Patientinnen mit
kardiovaskulären Risikofaktoren die Kardiotoxizität erhöhen
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| Schlüsselwörter:
Strahlentherapie, Chemotherapie, Frühstadium-Brustkrebs,
Herzinfarkt, Herzinsuffienz, kardivaskuläre Nebenwirkungen,
multimodale Therapie, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Multimodale
Therapie bei Frühstadium-Brustkrebs kann bei
Patientinnen mit kardiovaskulären Risikofaktoren
die Kardiotoxizität erhöhen
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Die
Diagnostik und Therapie von Frühstadium-Brustkrebs
hat sich in den letzten Jahren rasant
weiterentwickelt. Neben operativen Therapieverfahren
werden Antrazyklin enthaltende Chemotherapien,
Strahlentherapie und neuere Medikamente wie der
monoklonale Antikörper Trastuzumab (Herceptin®)
eingesetzt.
Eine
aktuelle Studie (1) hat die potentiellen kardivaskuläre
Nebenwirkungen der multimodalen Therapie anhand der
vorhandenen Daten analysiert. Die Übersichtsarbeit
kommt zu der Schlussfolgerung, dass multimodale
Therapie im Frühstadium-Brustkrebs bei Patientinnen
mit kardiovaskulären Risikofaktoren das Risiko für
Kardiotoxizität erhöht.
Die
Autoren empfehlen, vor dem Beginn einer multimodalen
Therapie ein Risiko-Assessment der kardiovaskulären
Risikofaktoren zu erheben. Bei hohem Risiko könnten
z.B. Lifestyle-Faktoren wie Übergewicht geändert,
oder auch körperliche Trainingsprogramme gestartet
werden. Bekanntermaßen können Änderungen der
Lifestyle-Faktoren einen positiven Einfluss auf die
kardiovaskuläre Morbidität haben.
-
Jones
LW et al. Early breast cancer therapy and
cardiovascular injury. J Am Coll Cardiol 2007
Oct 9; 50:1435.
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