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Erhöht
die Nutzung der Computer-Tastatur das Risiko für
Karpaltunnelsyndrom? 2007
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| Schlüsselwörter:
Handgelenk, Karpaltunnel, syndrom Computer- Tastatur, Keyboard,
Tippen, Karpaltunnelsyndrom, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Eine
aktuelleStudie (1) zeigt, dass Nutzung einer
Computer-Tastatur vor Karpaltunnelsyndrom schützt.
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Viele
Orthopäden glauben, dass eine exzessive Nutzung der
Computer-Tastatur infolge der einseitigen Belastung
des Handgelenkes das Risiko für Karpaltunnelsyndrom
(CTS) erhöhen kann. Mediziner aus Schweden überprüften
diese These bei 2003 zufällig gewählten Menschen.
Die Zeichen für Karpaltunnelsyndrom (CTS) wurden
anhand eines Umfragebogens und klinischer Assesments
mit Messungen der Nervenleitgeschwindigkeit
untersucht.
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CTS
wurde anhand der Messungen der
Nervenleitgeschwindigkeiten bei 97 Probanden
diagnostiziert. CTS-Prävalenz betrug 5.1% bei
Menschen, die weniger als 1 Stunde mit der Tastatur
arbeiteten und 2,7% bei denen, die länger als 1
Stunde angaben. Der Unterschied war statistisch
signifikant
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Fazit:
Die Ergebnisse der Studie zeigte, dass eine
stundenlange tägliche Nutzung einer Computer-Tastatur
nicht mit einem erhöhten Risiko für
Karpaltunnelsyndrom assoziiert war. Im Gegenteil,
eine lange Arbeit mit der Tastatur schütz möglicherweise
vor Karpaltunnelsyndrom. Man kann auch die
Ergebnisse der Studie frei nach dem Spruch „wer
rastet, der rostet“ mit "wer tippt, der
bleibt fitt" zusammenfassen.
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Anmerkung: Vor
einer endgültigen Festlegung sollte eine
prospektive Studie diese Ergebnisse validieren, da
die überraschenden Resultate der Studie möglicherweise
damit erklärt werden könnten, dass Menschen mit
Symptome für Karpaltunnelsyndrom die Arbeit mit der
Computer-Tastatur bereits reduziert hatten.
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Atroshi
I et al. Carpal tunnel syndrome and keyboard use
at work: A population-based study. Arthritis
Rheum 2007 Nov; 56:3620.
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