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Adipositaschirurgie
reduziert Symptome für Harn- und Stuhlinkontinenz bei Frauen, 2007
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Harninkontinenz und Stuhlinkontinenz, Frauen, Inkontinenz, Stuhl,
Harn, Träufeln, Vorlage, Adipositas, Übergewicht, Laparoskopie,
Laparoskopische Magenband, Roux-en-Y-Gastric-Bypass-Operation,
Chirurgie, Therapie, Diät, Magenbypass, Body Mass Index und BMI, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Gewichstabnahme
nach Übergewicht-Operation ging mit einer Abnahme
der Harninkontinez und Stuhlinkontinenz einher
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Harn-
und Stuhlinkontinenz: Veränderungen der Symptomatik
bei Frauen nach Gewichtsreduktion mittels
Adipositas-Chrirurgie
ZIEL:
Erfassung der Veränderung von Häufigkeit und
Schweregrad bei Harninkontinenz und Stuhlinkontinenz
nach laparoskopischer Adipositas-Chrirurgie bei
Frauen. METHODEN: In einer prospektiven
Kohortenstudie wurden 101 Frauen (Alter: 20-55
Jahre) mit einem Body-Mass-Index (BMI) von ≥
40 kg/m² einem laparoskopischen Roux-Y-Procedere (Gastric
Bypass) unterzogen und das Outcome der Patientinnen
6-12 Monate postoperativ verfolgt. Auftreten und
Schweregrad einer Harninkontinenz sowie die Folgen
wurden mittels folgender Fragebogeninventare
erfasst: „Medical, Epidemiological, and Social
Aspects of Aging Questionnaire“, „Urogenital
Distress Inventory“ und „Incontinence Impact
Questionnaire“. Das Auftreten von Stuhlinkontinenz
wurde auf der Grundlage von Angaben der Patientinnen
ermittelt.
ERGEBNISSE:
Der mittlere BMI verringerte sich von präoperativ
48,9 +/- 7,2 kg/m² auf 35,3 +/- 6,5 kg/m² resp.
30,2 +/- 5,7 kg/m² postoperativ (6 Monate resp.12
Monate postop.). Die Häufigkeit der Harninkontinenz
sank von präoperativ 66,7 % auf 41,0 % resp. 37,0 %
postoperativ (6 Monate resp. 12 Monate postop.) [p
< 0.001; 95% Konfidenzintervall für die Veränderung
18.6-40.0%]. Die Reduktion der Harninkontinenz war
singnifikant assoziiert mit einer Abnahme des BMI (p
= 0.01). Von den inkontinenten Patientinnen mit
Abnahme des BMI von ≥ 18 kg/m² waren zum
Zeitpunkt von 12 Monaten nach OP 71 % nicht mehr
inkontinent. Die Ergebnisse der Fragebogeninventare
ergaben im „Medical, Epidemiological, and Social
Aspects of Aging Questionnaire“ eine Abnahme des
Drang- und Stress-Score [beide p < 0.001;
95% Konfidenzintervall 0.5-1.85 resp. 2.71-5.34],
ebenso verhielten sich die Scores im „Urogenital
Distress Inventory“ [p < 0.001; 95%
Konfidenzintervall 8.31-16.21] sowie im „Incontinence
Impact Questionnaire“ [p < 0.001; 95%
Konfidenzintervall 4.71-14.60]; dies als
Ausdruck einer Verringerung des Schweregrads der
Inkontinenz. Das Auftreten einer Stuhlinkontinenz
unterschiedlicher Konsistenz (flüssig/fest) sank
von präoperativ 19,4 % auf 9,1 % resp. 8,6 %
postoperativ (6 Monate resp. 12 Monate postop.) [p =
0.018; 95% Konfidenzintervall 2.1-19.4%].
FAZIT:
Die Häufigkeit von Harn- und Stuhlinkontinenz bei
Frauen sinkt nach erfolgter Adipositas-Chirurgie (Gastric
Bypass) und sukzessiver Gewichtsreduktion. Die Höhe
der Gewichtsabnahme ist assoziiert mit einer
Verringerung der Häufigkeit des Auftretens einer
Harninkontinenz. Das Ergebnis der vorliegenden
Studie liefert Hinweise, dass eine
Verbesserung der Inkontinenz-Symptomatik auf eine
Gewichtsreduktion zuvor extrem adipöser
Patientinnen zurückzuführen ist. [Evidenzgrad II].
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Burgio
KL et al. Changes in urinary and fecal
incontinence symptoms with weight loss surgery
in morbidly obese women. Obstet Gynecol 2007
Nov; 110:1034.
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