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Levetiracetam (Keppra) bei idiopathischer generalisierter Epilepsie, 2008

Schlüsselwörter: Levetiracetam, Keppra, Prophylaxe, Erstanfall, Epilepsie, Kinder, Therapie, Kind, Krampfanfall, Anfall, Anfallsprophylaxe, Carbamazepin, Ergenyl, Valproinsäure, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Levetiracetam ist ein neues Medikament gegen Epilepsie, das als Keppra® in Deutschland erhältlich ist. Eine aktuelle Studie (1) zeigt, dass Levetiracetam (Keppra®) als Zusatztherapie (add-on therapy) die Häufigkeit der Anfälle bei Patienten mit schlecht eingestellter idiopathischer generalisierter Epilepsie signifikant reduziert.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Placebo-kontrollierte Studie mit Levetiracetam bei idiopathischer generalisierter Epilepsie

ZIEL war die Beurteilung der Wirksamkeit und Verträglichkeit von Levetiracetam bei Patienten mit nicht beherrschten generalisierten tonisch-clonischen (GTC) Krämpfen assoziiert mit idiopathischer generalisierter Epilepsie (IGE).

METHODEN: In diese multizentrische, randomisierte, doppel-blinde, placebo-kontrollierte Studie wurden Erwachsene und Kinder (4 bis 65 Jahre) mit IGE eingeschlossen. Diese hatten >=3 GTC-Anfälle während der 8wöchigen Periode vor Studienbeginn (4 Wochen retrospektiv und 4 Wochen prospektiv), obwohl die Patienten feste Dosen von einem oder zwei antiepileptischen Medikamenten (AEDs) erhielten. Die Patienten erhielten randomisiert Levetiracetam (Zieldosis 3,000 mg/Tag für Erwachsene; 60 mg/kg/Tag für Kinder) oder Placebo. Der 4wöchigen Titrationsperiode folgte eine 20wöchige Evaluationsperiode.

ERGEBNISSE: Von 229 gescreenten Patienten wurden 164 randomisiert (Levetiracetam, n = 80; Placebo, n = 84). Levetiracetam bewirkte eine größere Reduktion der mittleren GTC-Anfallsfrequenz pro Woche über die gesamte Behandlungsdauer (56.5%) verglichen mit Placebo (28,2%; p = 0,004). Der Prozentsatz derjenigen Patienten, die eine >=50%ige Reduktion der GTC-Anfallsfrequenz pro Woche (Responders) während der Behandlungsdauer hatten, betrug 72,2% für Levetiracetam und 45,2% für Placebo (p < 0,001; OR 3,28; 95% CI 1,68 to 6,38). Während der ersten 2 Wochen Behandlung wurden 64,6% der Patienten, die Levetiracetam erhielten und 45,2% der Patienten mit Placebo (p = 0,018) als Responder klassifiziert. Während der Evaluationsperiode war der Anteil derjenigen Patienten, die keine GTC-Anfälle hatten (34,2% vs 10,7%; p < 0,001) sowie die keine Anfälle aller Typen hatten (24,1% vs 8,3%; p = 0.009) größer mit Levetiracetam als Placebo. Levetiracetam wurde gut vertragen, nur 1,3% der Patienten unter Levetiracetam brachen die Therapie wegen unerwünschter Ereignisse ab (zum Vergleich 4,8% der mit Placebo Behandelten).

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die zusätzliche Gabe des Antiepileptikums Levetiracetam ist in der Behandlung generalisierter tonisch-klonischer Anfälle bei Patienten mit idiopathischer generalisierter Epilepsie wirksam und wird gut vertragen.

  1. Berkovic SF et al. Placebo-controlled study of levetiracetam in idiopathic generalized epilepsy. Neurology 2007 Oct 30; 69:1751.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013