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ADS / ADHS: Sicherheit der Stimulanzien (Ritalin&Co) bei Kindern, 2008

Schlüsselwörter: Atomoxetin, Strattera, Behandlung, Aufmerksamkeitsdefizitstörungen, Hyperaktivitäts-störungen, ADS / ADHS und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer, Sicherheit, Medikamente, Mortalität, Jugendliche, Kind, Nebenwirkungen, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Mortalität- und Hospitalisationraten durch kardiovaskuläre Ursachen sind unter den aktuellen Benutzern, früheren Benutzern und Nicht-Benutzern der Stimulanzien ähnlich

Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörungen (ADS/ADHS) werden oft mit Psychostimulanzien -Amphetamin ähnliche Substanzen wie Methylphenidat (Ritalin, Concerta)- behandelt.

Es wird derzeit in der Fachwelt kontrovers diskutiert, ob Stimulanzien ein kardiovaskuläres (Herzkreislaufkrankheiten) Risiko für Kinder bilden (2). Um in diese Frage einwenig Klarheit zu bringen, haben Mediziner die Zehnjahresdaten von 55,383 Kindern mit ADHS von Florida Medicaid/USA analysiert. Die Patienten wurden in drei Gruppen eingeteilt, je nachdem ob sie Stimulanzien aktuell, früher oder gar nicht einnehmen oder eingenommen haben (1).

Ergebnisse: Die Daten haben gezeigt, dass Mortalität- und Hospitalisationraten durch kardiovaskuläre Ursachen sind unter den aktuellen Benutzern, früheren Benutzern und Nicht-Benutzern der Stimulanzien ähnlich sind. Einzig verglichen mit den Nicht-Benutzern hatten die aktuellen Stimulanzien-Benutzer ein 20% höheres Wahrscheinlichkeit für Notaufnahmenbesuche wegen kardialer Beschwerden.

Fazit: Die Daten dieser Studie zeigten, dass Stimulanzien nicht mit einer höheren Sterblichkeit oder Hospitalisation durch kardiovaskuläre Krankheiten assoziiert sind. 

Einnahme von Stimulanzien ist mit einer Zunahme der Notaufnahmenbesuche wegen kardialer Beschwerden verbunden. Man könnte spekulieren, diese Zunahme kann durch Einnahme weiterer Medikamente oder durch größere Unsicherheit und Ängstlichkeit unter den Stimulanzien-Benutzern bedingt sein.

Die Autoren befürworten weitere Langzeit-Studien, um die verschiedene Therapie-Optionen (3) zu vergleichen, die Wirkung anderer kardialen Risikofaktoren und der Begleitmedikation zu untersuchen. 

  1. Winterstein AG et al. Cardiac safety of central nervous system stimulants in children and adolescents with attention-deficit/hyperactivity disorder. Pediatrics 2007 Dec; 120:e1494

  2. ADHS: Kanada verbietet Adderall® - Stimulanzien

  3. Atomoxetin (Strattera®): selektiver Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer zur Behandlung von  (ADS / ADHS)

     

 

 

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Stand: 25. Mai 2013