Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Kinder-Adipositas und Herzinfarkt-Risiko im Erwachsenenalter, 2008

Schlüsselwörter: Kind, übergewicht, Bypass, Erwachsene, Zukunft, Schlaganfall, Adipositas, Kinder, Herzinfarkt-Risiko Erwachsenenalter, Schlaganfall, Jugendliche, Gewicht, Magenbypass, Adipositaschirurgie, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Studie in NEJM (1): Selbst kleine Zunahme der Body-Mass-Index (BMI) während der Kindheit erhöht das Risiko für koronare Herzkrankheit im Erwachsenenalter. Die Autoren der aktuellen Studie verdeutlichen dies mit dem folgendem Beispiel: Ein 13-jähriger Junge, der 13kg mehr Gewicht als der Durchschnitt hat, weist im Vergleich zu einem Jungen mit  Normalgewicht ca. 33% höheres KHK-Risiko im Alter von 60 Jahren auf.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Body Mass Index (BMI) in der Kindheit und Risiko für eine Koronare Herzkrankheit im Erwachsenenalter  

Fettsucht in der Kindheit ist weltweit epidemisch und nimmt mit erschreckendem Ausmaß zu. Risikofaktoren für eine koronare Herzkrankheit (KHK) werden bereits bei übergewichtigen Kindern festgestellt. Es ist jedoch bisher unbekannt, wie sehr die Langzeitfolgen von extremem Übergewicht in der Kindheit die Entwicklung einer KHK beeinflussen.  

In einer Studie im NEJM wurde die Beziehung zwischen Body Mass Index (BMI) in der Kindheit (im Alter von 7 bis 13 Jahren) und einer KHK im Erwachsenenalter (25 Jahre oder älter) mit und ohne Anpassung hinsichtlich des Geburtsgewichts untersucht. Die Probanden waren eine Kohorte von 276 835 dänischen Schulkindern, für die Größen- und Gewichtsmessungen erhältlich waren. Ereignisse, die mit einer KHK zusammenhingen, wurden durch die Verknüpfung mit nationalen Registern nachgeprüft. Es wurden Cox-Regressionsanalysen durchgeführt.  

In 5.063.622 Personenjahren, die nachbeobachtet wurden, wurde bei 10.235 Männern und bei 4318 Frauen, bei denen der BMI aus der Kindheit bekannt war, entweder eine KHK diagnostiziert oder sie waren als Erwachsene an den Folgen einer KHK verstorben. Das Risiko, ein Ereignis im Zusammenhang mit einer KHK – tödlich oder nichttödlich - zu erleiden, war für Erwachsene positiv assoziiert mit dem BMI zwischen 7 und 13 Jahren bei  Jungen und dem BMI zwischen 10 und 13 Jahren bei Mädchen. Die Assoziationen waren linear für jedes Alter und das Risiko stieg über die ganze BMI-Verteilung hinweg an. Ferner stieg das Risiko mit dem Alter des Kindes an. Die Anpassung an das Geburtsgewicht erhärtete die Ergebnisse.  

Fazit: Ein höherer BMI während der Kindheit ist mit einem erhöhten Risiko für eine KHK im Erwachsenenalter assoziiert. Die Zusammenhänge sind bei Jungen stärker ausgeprägt als bei Mädchen und steigen mit dem Alter des Kindes bei beiden Geschlechtern an. Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass bei einem weltweiten Anstieg der Anzahl übergewichtiger Kinder in Zukunft mehr Erwachsene ein Risiko für eine KHK haben werden.      

  1. Baker JL et al. Childhood body-mass index and the risk of coronary heart disease in adulthood. N Engl J Med 2007 Dec 6; 357:2329.

 

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013