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COPD-Exazerbation:
Orale versus i.v.-Gabe von Prednisolon (Kortison), 2008
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Intravenös, Kombinationsthherapie, COPD-Exazerbation, exazerbierte
COPD, infektexazerbierte COLD, Asthma, chronisch obstruktive
Krankheit, FEV, Vitalkapazität, Beta-Sympathomimetikum Formoterol,
per os, Oxis, Foradil, Salbutamol, Berotec, langwirkende inhalative
Substanzen, Aerosole, Sprays,Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Studie
in Chest: I.V.-Gabe von Prednisolon bietet bei der
Behandlung von akuten COPD-Exazerbationen keine
Vorteile – Die Ergebnisse sind auf die hohe
Bioverfügbarkeit der Prednison und Prednisolon bei
oraler Einnahme zurückzuführen.
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Ausführlichere
Daten der aktuellen Studie (1):
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Orale
versus i.v.-Gabe von Prednisolon bei der Behandlung
von COPD-Exazerbationen
Die
Behandlung mit systemischen Kortikosteroiden bei
COPD-Exazerbationen führt zu Verbesserungen der
klinischen Ergebnisse. Bei einer stationären
Therapie werden die Kortikosteroide im Allgemeinen
intravenös verabreicht. Es wurde bisher nicht
untersucht, ob die orale Gabe ebenso effektiv ist.
Eine randomisierte kontrollierte Doppelblindstudie
in „CHEST“ wurde durchgeführt um zu zeigen,
dass die orale Gabe von Prednisolon der i.v.-Gabe
nicht unterlegen ist.
Patienten,
die wegen Exazerbation einer COPD in stationärer
Behandlung waren, wurden zu einer 5-tägigen
Therapie mit 60 mg Prednisolon randomisiert, wobei
die Gabe entweder oral oder intravenös erfolgte.
Ein Therapieversagen war der primäre Endpunkt und
definiert als Tod, Verlegung auf die
Intensivstation, Wiederaufnahme auf die
Intensivstation wegen der COPD oder Intensivierung
der pharmakologischen Therapie während einer
Nachbeobachtungszeit von 90 Tagen.
Insgesamt
wurde über 435 Patienten mit einer
COPD-Exazerbation, die eine stationäre Aufnahme
rechtfertigte, berichtet. 107 Patienten wurden zu
einer i.v-Therapie randomisiert und 103 zu einer
oralen Gabe. Die
Rate an Therapieversagen insgesamt waren in beiden
Gruppen ähnlich: i.v. Prednisolon 61,7%, orales
Prednisolon 56,3%. Ebenso gab es keine Unterschiede
bei den frühen Therapieversagen, das heißt
innerhalb von 2 Wochen (17,8% beziehungsweise
18,4%), späten Therapieversagen, das heißt nach
den ersten beiden Wochen (54,0%
beziehungsweise 47%) und der mittleren
Hospitalisierungsdauer (+/- 8,6% bzw. 11,2 +/-
6,7%). Innerhalb von einer Woche wurden klinisch
relevante Verbesserungen der Spirometrie und der
gesundheitsbezogenen Lebensqualität gefunden ohne
signifikante Unterschiede zwischen den beiden
Gruppen.
Fazit:
Die orale
Prednisolontherapie ist der i.v.-Gabe während der
ersten 90 Tage nach Therapiebeginn nicht unterlegen.
Es wird empfohlen, die orale Gabe bei der Behandlung
der COPD-Exazerbationen zu bevorzugen.
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de
Jong YP et al. Oral or IV prednisolone in the
treatment of COPD exacerbations: A randomized,
controlled, double-blind study. Chest 2007 Dec;
132:1741
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