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Eosinophile Ösophagitis(EE) bei Erwachsenen mit Dysphagie (Schluckstörung), 2008

Schlüsselwörter: Eosinophile Ösophagitis, Speiseröhre, Rheuma, EE, Erwachsene, Dysphagie, Schluckstörung, Endoskopie, Gastroskopie, Biopsie, Schlucken, Verschlucken, Flüssigkost, Feste Kost, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Eosinophile Ösophagitis (EE) ist eine über das Immunsystem induzierte, chronisch-entzündliche Erkrankung des Ösophagus (Speiseröhre). Nach der Ergebnissen einer aktuellen Studie (1) tritt Eosinophile Ösophagitis bei Erwachsenen mit Festnahrungs-Dysphagie unabhängig vom makroskopischen endoskopischen Befund relativ Häufig auf (9%).  Autoren empfehlen bei Patienten mit Festnahrungs-Dysphagie unklarer Genese Routine-Biopsien im mittleren Ösophagus durchzuführen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Prävalenz und Voraussage-Werte von eosinophiler Ösophagitis bei Patienten mit Schluckbeschwerden, 2008

ZIEL: Die eosinophile Esophagitis (EE) ist eine zunehmend erkannte Ursache der Dysphagie. Die Prävalenz der EE wurde prospektiv mittels esophagealer Biopsien in Patienten mit endoskopisch nicht nachweisbarer Ursache der Dysphagie untersucht. Ziel war es außerdem klinische und endoskopische Faktoren, die prädiktiv für EE sind bei ambulanten Patienten (Endoskopie wegen Dysphagie) zu identifizieren.

METHODEN: Ambulante Patienten (18-60 Jahre alt) mit einer Endoskopie wegen Dysphagie zwischen Juni 2005 und Juni 2006 in der Mayo-Klinik, Rochester, wurden in diese Studie eingeschlossen. Die Patienten füllten den validierten Mayo-Dysphagia-Questionnaire (MDQ)-Fragebogen aus. Biopsien wurden vom mittleren Esophagus gewonnen, wenn endoskopisch keine Ursache der Dysphagie nachweisbar war oder wenn endoskopische Befunde auf EE hinwiesen. EE war als Anwesenheit von mehr als 20 eosinophilen pro hochvergrößertem Feld definiert. Logistische Regressionsanalysen wurden durchgeführt, um Prädiktoren der EE zu identifizieren.

ERGEBNISSE: Von 376 eingeschlossenen Patienten vervollständigten 238 (63%) den MDQ und 222 (59%) hatten esophageale Biopsien; 33 (15%, 95% KI 6%-12%) hatten eine mittels Biopsie nachweisbare EE. Zehn von 102 (9.8%) Patienten, die endoskopisch unauffällig waren, hatten eine mittels Biopsie nachweisbare EE, während 8 von 21 (38%) Patienten mit endoskopischen Veränderungen im Sinne einer EE aufwiesen, hatten auch eine EE per Biopsie. Prädiktoren der EE waren jüngeres Alter, endoskopische Befunde hinweisend auf eine EE, keine Verwendung von Protonenpumpenhemmern sowie anamnestisch eine Nahrungsimpaction länger als 5 min.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Esophageal Biopsien von normal erscheinender Mukosa sollten von allen Patienten mit nicht erklärbarer Festnahrungs-Dysphagie gewonnen werden; damit könnte man EE in ca. einem von 10 Fällen diagnostizieren.

  1. Prasad GA et al. Prevalence and predictive factors of eosinophilic esophagitis in patients presenting with dysphagia: A prospective study. Am J Gastroenterol 2007 Dec; 102:2627.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013